Vorhoff: Lkw sollen bald wieder rollen

Menden..  Die Spedition Vorhoff an der Holzener Straße, ein Mendener Familienunternehmen in dritter Generation, hat kürzlich die vorläufige Insolvenz anmelden müssen. Etwa 15 Beschäftigte seien davon betroffen, erklärte der vorläufige Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Andreas Schoss aus der Arnsberger Kanzlei Blesinger, Wischermann & Partner, auf WP-Anfrage. Derzeit ruhe der Betrieb. Zur Wiederherstellung der Liquidität liefen Bemühungen, Kunden zu einer rascheren Begleichung von Rechnungen zu bewegen. Zudem hätten sich in der sehr kurzen Zeit seit Veröffentlichung des Insolvenzverfahrens zwei Übernahme-Interessenten bei ihm gemeldet. Schoss zeigte sich daher insgesamt optimistisch, dass die Vorhoff-Laster bald wieder rollen könnten.

Als Ursachen für die Probleme nennt der vorläufige Insolvenzverwalter unter anderem die hohen Gebühren für den Factoring-Anbieter. Ein Factorer übernimm die rasche Bezahlung von Rechnungen, die nach vier Tagen statt wie üblich nach vier bis Wochen beglichen werden. Doch das Vorstrecken ist vom Auftraggeber teuer zu bezahlen. Zudem habe es möglicherweise Belastungen aus der letzten Übernahme gegeben.