Vorbildliches Engagement für Umwelt, Natur und Klima

Die Preisträger des Mendener Klimaschutzpreis.
Die Preisträger des Mendener Klimaschutzpreis.
Foto: WP

Menden..  Sie engagieren sich allesamt für den Natur- und Umweltschutz. Erneut wurden im vergangenen Jahr Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus Menden mit dem RWE-Klimaschutzpreis ausgezeichnet. Sechs Projektgruppen hatten sich beworben. Gestern erhielten die Preisträger im Naturschutzzentrum Arche Noah Urkunden und Preisgelder. Der Stadt Menden werden dafür 5000 Euro zur Verfügung gestellt.

Die Preisträger und ihre Projekte, die sie gestern jeweils vorstellten:
Realschule Lendringsen (500 Euro): Die Schüler befassten sich in einer Projektgruppe mit der Bieber. Sie untersuchten das Gewässer bezüglich Chemie, Gewässerstruktur, Gewässerfauna, Gewässermorphologie und Hochwasserschutz. Über die Projektarbeit an der Bieber sagten die Schüler: „Wir haben ein anderes Bild von der Natur bekommen.“
Albert-Schweitzer-Schule Lahrfeld (4 mal 500 Euro): In Zusammenarbeit mit der Arche Noah arbeiteten die Schüler im vergangenen Schuljahr in vier Projekten. Der erste Jahrgang befasste sich mit Unterstützung von Studenten der BiTS Iserlohn mit der Frage „Was hat unser Klima mit den Pflanzen zu tun?“. Der zweite Jahrgang baute auf dem Schulhof ein Insektenhotel, die Drittklässler beschäftigten sich in der Arche Noah mit dem Thema Bienen, und die Viertklässler gingen der Frage nach „Wer tummelt sich denn da im Wasser?“.
Kindertagesstätte Papenbusch (500 Euro): Die Kinder bauten ein Insektenhotel und hoffen nun, dort bald möglichst viele Bewohner begrüßen zu können.
Sportfreunde Hüingsen (500 Euro): Die Sportler engagierten sich auf vielerlei Weise, unter anderem durch Wärmedämmung in der Gebäudetechnik und Neuanlage von Grün- und Erholungszonen.
Georg Engelmann (500 Euro): Der Mendener betreibt seit zehn Jahren eine Photovoltaikanlage. Der größte Teil des erzeugten Stroms kommt inzwischen dem Eigenverbrauch zugute, dank des Einsatzes neuer Stromspeichertechnik.
Förderverein Wasser und Naturschutz Arche Noah (1000 Euro): Angelehnt an das Berliner Projekt „Tomatenfisch“ sollen in der Arche Fisch- und Gemüsezucht kombiniert werden und in einem geschlossenen Kreislauf stattfinden. Das bedeutet vereinfacht: Mit den Abwässern der Fischzucht wird Gemüse, beispielsweise Tomaten und Gurken, gedüngt. Auf Pestizide und künstlichen Dünger wird dabei verzichtet. Uli Hering möchte Schulklassen miteinbeziehen, aber auch Landwirte und Hoteliers für diese nachhaltige Lebensmittelproduktion begeistern.