Vom Hilfebrief an die Kirche bis zum Umbau

Platte Heide..  Es war für die einladende Senioren-Union unter ihrem Vorsitzenden Professor Horst Pieper eine große Überraschung: Rund 50 Teilnehmer, darunter auch eine große Anzahl an Gästen, die nicht zur Senioren-Union gehören, waren zum Besuch des Jochen-Klepper-Hauses auf der Platte Heide gekommen.

Selbstversorger und Speisesaal

Einrichtungsleiter Lothar Haufe zeichnete zunächst den Werdegang des Jochen-Klepper-Hauses auf: vom ersten Brief der Evangelischen Kirchengemeinde Menden an das Landeskirchenamt mit der Bitte um Hilfe bei der Errichtung eines Altenheimes im Jahr 1965, über die Einweihung im Jahr 1973, zu Umbauten, Anbauten und Modernisierungen bis zum heutigen in den Jahren 2013 bis 2014 generalsaniertem Haus mit 99 Einzel- und neun Doppelzimmern.

Alle Zimmer des Klepper-Hauses verfügen über ein eigenes barrierefreies Duschbad. Die Einzelzimmer haben eine Größe zwischen 14,5 bis 20,5 Quadratmetern und die Doppelzimmer zwischen 24,90 und 30 Quadratmetern, zuzüglich das Duschbad.

Die 28 Altenwohnungen zwischen 39 und 46 Quadratmetern umfassen ein Wohnzimmer mit Balkon, ein Schlafzimmer und eine Kochnische. Bewohner können sich dort selbst versorgen, aber auch den gemeinschaftlichen Speisesaal aufsuchen.

Beim anschließenden Rundgang durch das Haus in kleinen Gruppen jeweils geführt von Pflegedienstleiterin Birgit Frerkes und Lothar Haufe mit der Besichtigung einiger gerade freier Zimmer bekamen alle Besucher einen Eindruck vom Haus.

Kosten richten sich nach Aufwand

Lothar Haufe wies darauf hin, dass sich die Kosten nicht an der Größe der Zimmer orientieren, sondern dass vielmehr entscheidend sei, welcher individuell unterschiedliche Versorgungsaufwand in Verbindung mit der Kostenerstattung durch die jeweils anerkannte Pflegestufe vorliege. Die Finanzierung werde dann in einem Beratungsgespräch erörtert.