Verwaltungsgericht an der Bahnhofsbaustelle
24.10.2012 | 14:49 Uhr 2012-10-24T14:49:00+0200
Menden. Der Rechtsstreit zwischen der Stadt und Anwohnern der Hönne-Insel über die Bahnhofsbebauung wird sich voraussichtlich noch etliche Monate hinziehen. Ein Ortstermin gestern Morgen, an dem die Anwohner, Vertreter der Stadtverwaltung und die Vorsitzende Richterin des Verwaltungsgerichtes Arnsberg teilnahmen, erbrachte jedenfalls keine Lösung. Erster Beigeordneter Sebastian Arlt erwartet nun, dass der Rechtsstreit mit dem mündlichen Verfahren am Verwaltungsgericht fortgesetzt wird – mit einem Termin frühestens im Frühling 2013.
Die betroffenen Anwohner von der Hönne-Insel hatten gegen die Baugenehmigungen für den Aldi-Markt, den Edeka-Markt und den Drogeriemarkt geklagt. Der übergeordnete Bebauungsplan für das Bahnhofsgelände selbst stand gestern nicht zur Debatte, ihn könnte auch erst das Oberverwaltungsgericht Hamm aufheben. Ein entsprechendes Verfahren läuft dort parallel Bei dem nicht-öffentlichen Ortstermin gestern machte sich die Arnsberger Richterin ein Bild von der Situation am Bahnhof. Über den Fortgang wollte Arlt nicht spekulieren: „Wir verbinden mit dem Verfahren die Hoffnung, dass es zu einer einvernehmlichen Lösung kommt, die zu Rechtsfrieden führt.“
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