Vereinsstände sollen schöner werden

Vereine sollen an ihren Bierständen mehr Flagge zeigen und auf ihre Aktivitäten hinweisen. Der Schachverein Menden 24lädt an seinem Stand stets gern alle Freunde des königlichen Spiels zu einer Partie ein. Auch mit Großfiguren.
Vereine sollen an ihren Bierständen mehr Flagge zeigen und auf ihre Aktivitäten hinweisen. Der Schachverein Menden 24lädt an seinem Stand stets gern alle Freunde des königlichen Spiels zu einer Partie ein. Auch mit Großfiguren.
Foto: WP

Menden..  Erstmals seit vielen Jahren schwappte das einst so sensible Thema wieder in die Bilanz-Konferenz zur Pfingstkirmes: Die Verantwortlichen würden gern dem von ihnen als zunehmend langweilig empfundenen Bierstand-Einerlei der heimischen Vereine Einhalt gebieten.

Die Stadt könnte sich vorstellen, zumindest teilweise wieder an eine Tradition anzuknüpfen. Beigeordneter Sebastian Arlt gegenüber der WP: „Vereine, die sich besonders bemühen, könnten eine Garantie erhalten, dass sie dann auch für das folgende Jahr gesetzt werden und nicht auf das Losglück hoffen müssen.“

Parallel würden die Schausteller im Rahmen ihrer Möglichkeiten durchaus Geldpreise ausloben. Konstantin Müller, ihr Sprecher, zeigt sich nicht abgeneigt, kann jedoch keine Entscheidung vorwegnehmen.

Die Verantwortlichen wissen um die Probleme. Arlt: „Wenn die Vereine für schönere Stände erheblich in Vorleistung treten, brauchen sie Gewissheit, dass die Mühen sich lohnen. Dann müssten wir die Vergabeordnung entsprechend ändern.“

Bereits in früheren Jahren galt ein besonderes Setzsystem für die schönsten Stände. Darüber hatte Claus-Peter Levermann in seiner großen Serie („So war es früher“) noch in der WP-Samstagausgabe ausführlich berichtet.

Viele Vereine werden abwägen müssen. Kirmes-Erlöse sind hart erarbeitet, weil zumeist die ohne schon stark beanspruchten Ehrenamtler zusätzliche Dienste übernehmen.