Uniformierte Innenstadt passt auch zu Menden

Analyse des Einzelhandels. Das ist ja eine interessante Analyse von Herrn Kreytenberg, der Einzelhändler ermuntert, sich selbstständig zu machen, da Menden sonst eine „uniformierte Innenstadt, die sich kaum von Neheim [und] Unna... unterscheidet“ bekommen würde.


Hallo, waren Sie schon mal in besagten Städten? Dort gibt es quasi keine Leerstände – in Menden sind es 15, gefühlt noch mehr! - die Stadt ist voller Menschen, sogar samstags um 16 Uhr, da die Geschäfte bis auf wenige alle noch geöffnet haben – in Menden ist da niemand mehr unterwegs, da fast gar kein Geschäft mehr geöffnet hat und inzwischen sogar das eine oder andere bereits werktags wieder um 18 Uhr schließt.


Ich glaube, dass man deshalb auch so viele Mendener in besagten Städten trifft, weil sie diese „uniformierten Innenstädte“ aufgrund ihrer Attraktivität lieben.


Und ich bin fest davon überzeugt, dass der Stadt Menden eine solche „Uniform“ gut stehen würde! Da die Chancen auf eine künftige Attraktivitätssteigerung durch neue Innenstadtgeschäfte mit gemeinsamen (!) Öffnungszeiten in Menden aber – zur Zeit immer noch – gegen null gehen, bleibt nur die Hoffnung auf das Nordwall-Center, da dies definitiv nichts mehr kaputt machen kann, sondern einen Neustart initiieren kann und wir (Traum ein:) demnächst in der Tageszeitung lesen, dass der vorhandene Platz in den Innenstadtimmobilien aufgrund immenser Nachfrage nicht mehr ausreicht... (Traum aus.)
Martin Rohleder, Menden