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Tüflter aus Menden in Taiwan

22.04.2010 | 20:56 Uhr
Tüflter aus Menden in Taiwan

Am 1. Mai startet das Roboterteam des WBG nach Taiwan. Dort messen sich die Mendener bei der „Open International Championship” mit Teams aus 24 Ländern. Und es sieht nicht schlecht aus: Bei der Generalprobe lief alles nach Plan.

Am Donnerstag präsentierten die Schüler des Roboterteams „Attraktiv und preiswert” ihre innovativen Ideen den Personen, die ihnen die Reise nach Taiwan ermöglichen: ihren Sponsoren.

Schon 2007 und 2008 nahm das Roboterteam des Walburgisgymnasiums in Norwegen und in den USA an Wettbewerben teil, 2009 qualifizierten sich die Schüler für gleich zwei Wettbewerbe, finanziert werden konnte aber nur einer. Die Schüler entschieden sich für Taiwan. Eine gute Wahl, denn der Wettbewerb in Istanbul fiel aus — wegen des Flugverbots.

Das Roboterteam des WBG bereitet sich auf die Internationale Meisterschaft in Taiwan vor. Foto: Mariella Trilling

Am 1. Mai fliegen die Tüftler mit ihrem Verkehrskonzept „Einfach mitfahren” und Roboter „April” im Gepäck auf die Insel Taiwan. „Er heißt April, weil er doch manchmal noch macht, was er will”, erklärt Markus Fleige. Dabei führte „April” beim gestrigen Testlauf genau die Aktionen aus, die die WBG-Schüler vorher einprogrammiert hatten. „Das wären 390 von 400 Punkten gewesen”, erklärt Markus Fleige.

Richtig ernst wird es dann am 6. Mai: „In das Stadion passen 15 000 Zuschauer”, sagt Fleige. Der Wettbewerb findet an drei Tagen statt. 64 Teams aus 24 Länder gehen an den Start.

Teamwork und Design zählen

„Wenn wir in einer Disziplin gewinnen würden, wären wir schon überglücklich”, erzählt Markus Fleige. Beurteilt werden die Roboterfahrt, das Design, Teamwork und die Forschungspräsentation, in der die Mendener ihr Mitfahr-Verkehrskonzept vorstellen. „Wir sind nicht nur das einzige deutsche Team, das sich qualifiziert hat, sondern repräsentieren Mitteleuropa.”

Bevor der Wettbewerb in Kaohsiung startet, werden die Schüler aber noch einige Tage das Land erkunden können. Und das haben sie sich verdient: „Jeder von uns hat wohl so um die 450 Stunden an dem Projekt gearbeitet.”

Mariella Trilling

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