Trommelklänge und Soulklassiker

Menden..  Zur Langen Nacht der Kulturen am Samstag, 30. Mai, können sich die Besucher auf ein umfangreiches Musikprogramm freuen und das openair genießen. Denn auf der Bühne vor den Vincenzkirchtreppen treten am Abend zwei tolle Bands auf.

Die Gruppe Donga spielt auf westafrikanischen Basstrommeln (Dundun, Sangban, Kenkeni) und Djembe-Trommeln, welche ursprünglich aus Guinea stammen. Unter anderem bereichern das rhythmische Fundament zahlreiche Kleinpercussion wie zum Beispiel: Agogo Bell, Vibra Slap, Kallebassen, Woodblock’s, Gongs und viele mehr. Außerdem erklingen uralte Blasinstrumente sowie Muschelhörner. Das australische Didgeridoo ist ein von Termiten ausgehöhlter Eukalyptusstamm.

Beginn mit Friedensgebet

Die Gruppe spielt traditionelle Stücke aus Guinea wie Santa Maria, Tiriba, Balakulania und Kassa. Donga ist eine Formation aus fünf Musikern: Ulf Heße (Djembe - Bass-Trommel und Didgeridoo), Volker Hardebusch (Djembe - Bass-Trommel und Didgeridoo), Foo Kwame (Bass-Trommel und Kleinpercussion), Alina Heße (Djembe – Bass-Trommel und Tanz), Moritz Bernstein (Djembe – Bass-Trommel), Ibo Jamin Heße (Djembe – Bass-Trommel). Donga wird gegen 20.45 Uhr auf der Bühne erwartet.

Im Anschluss daran hat die Soulband des Walburgisgymnasiums unter der Leitung von Christian Becker ein Heimspiel: Die zwölf Jugendlichen und zwei Lehrer präsentieren vornehmlich Soulklassiker aus den 1960er Jahren, aber auch Nummern des sogenannten Neo-Soul, von Duffy und der 2011 verstorbenen britischen Sängerin Amy Winehouse. Also wird es ein richtiges Kontrastprogramm zu Donga geben.

Die Lange Nacht der Kulturen beginnt nachmittags um 16.30 Uhr mit einem Friedensgebet. Danach startet das Bühnenprogramm. Der Eintritt zu der gesamten Veranstaltung ist frei.