Trainingsgerät provoziert Polizeieinsatz
15.09.2010 | 19:24 Uhr 2010-09-15T19:24:00+0200
Menden.
Die Gerüchte reichten von Amoklauf bis Razzia. Am Hönne-Berufskolleg sollte am Dienstagmittag ein Schüler mit einer Waffe, die im Hosenbund steckte, das Gebäude betreten haben. Nach einem Großeinsatz der Polizei stellte sich heraus: Der 16-Jährige trug ein harmloses Trainingsgerät bei sich, das einer Pistole jedoch ähneln kann.
Eine Zeugin hatte den Jugendlichen am Dienstagmittag gesehen und die Schulleitung informiert. „Wir haben dann kurz beraten, was zu tun ist und die Polizei eingeschaltet“, berichtet Klaus Friedrich, stellvertretender Schulleiter des Hönne-Berufskollegs. In Absprache mit der um 11.37 Uhr alarmierten Polizei seien die Schüler per Feueralarm aus dem Gebäude gelotst worden. Wohl um Panik zu vermeiden. „Morgens hatte bereits ein Übungsalarm stattgefunden“, erläutert Friedrich.
Die Polizei, die mit drei Einsatzwagen angerückt war, griff sich den verdächtigen Jugendlichen heraus. „Er wurde vorläufig festgenommen“, so Polizeisprecher Dietmar Boronowski. Bei der Durchsuchung habe man dann aber nur das Trainingsgerät gefuden: Eine so genannte Federgriffhantel zur Stärkung der Hand- und Unterarmmuskulatur. Man habe den jungen Mann weiter intensiv befragt, so der Polizeisprecher, aber keinerlei Hinweise auf eine Straftat erkennen können.
Auch Gerüchte, dass in diesem Zuge noch mehr Personen durchsucht und weitere Waffen und Drogen sichergestellt worden seien, verweist Polizeisprecher Dietmar Borwonowski in das Reich der Legenden: „Nein, da ist überhaupt nichts dran.“
Nach dem inszenierten Feueralarm seien einige Klassen direkt nach Hause geschickt worden, andere seien für die 7. und 8. Unterrichtsstunde noch in das Gebäude zurückgekehrt, so Klaus Friedrich. Während des Alarms seien alle Schüler sehr diszipliniert gewesen, beschreibt der stellvertretende Schulleiter die Situation. Als jedoch statt der erwarteten Feuerwehr die Polizei auftauchte, sei „Verunsicherung aufgetreten“.
Gestern Morgen informierte Klaus Friedrich die Lehrerinnen und Lehrer in der ersten großen Pause über den Vorfall, soweit ihm die polizeilichen Entwicklungen bekannt waren. „Und die Kollegen haben es in die Klassen getragen.“
Friedrich, der zunächst davon ausging, dass der 16-Jährige eine Waffenattrappe bei sich geführt hatte, kündigte für diesen Fall Konsequenzen von Seiten der Schule an.
Der Vorfall werde, trotz des glimpflichen Ausgangs, auch innerhalb der Schule „relativ hoch aufgehängt“.
13:12
ey leute ich bin bei dem typen in der klasse der typ war nur 30 min in haft dann durfte der wieder zurück der hat jetzt nur ne anzeige und kriegt jetzt eine klassen konferrenz
achja und er hatte die softair in der tasche gehabt und die kiosk verkäuferin hatte die gesehen und die bulln gerufen
22:00
so ein unsinn, niemand hat das trainingsgerät gesehn aber jede die soft air
vielmehr sollte man mal das vollkommen falsche handeln der Polizei in den vordergrund stellen.
was wäre gewesen wenn die waffe echt wäre und alle schüler auf dem Schulhof stehen?
21:51
#9 Anonym
So, so die brauchten, Zitat.Sanitäre hilfe. Waren die so geschockt, dass sie nicht mehr in der Lage waren, ihre kleinen und großen Geschäfte selbstständig zu erledigen?
21:44
Wenn ichbedenke, was bei mir schon alles aus der Hose geschaut hat..... da Habe ich aber Glück gehabt.
20:33
Daran sieht man wie Menschen beeinflusst werden sollen und Tatsachen falsch wiedergegeben werden.
14:43
Interessant, wie die Tatsachen verdreht werden bzw alles heruntergepielt wird. Da ich selbst Schüler des KBK bin, wurden wir von unseren Lehren aufgeklärt, was genau passiert war.
In der Tat wurde beim Durchsuchen des Jugendlichen eine Soft-Air gefunden - worauf einige Schülerinnen des Hoenne Panik bekamen und Sanitäre hilfe brauchten - also keineswegs irgendein Fitnessgerät.
Man kann also von Glück reden, dass es sich hier nur um eine Soft Air gehandelt hat.
Ich denke keiner will es sich ausmahlen, wenn es eine echte Waffe gewesen wäre, daher sollte man viel kritischer mit dem Fehlverhalten der Verantwortlichen umgehen.
14:41
Wenn nur ein Traninigsgerät gefunden wurde, Was lag dann hinten unter dem Blutspendemobil? Wenn es wirklich nur ein Trainingsgerät ist, woher stammte dann die Waffe, die blonde Polizisten in der Plastiktüte vom Blutspendemobil wegtrug? Das DRK war bestimmt nicht bewaffnet...Fragen über Fragen..
13:19
Feige Vögel, fliegen nicht...
12:55
was da steht is nicht die warheit. es gab wohl 2 waffen, sofftairs verschiedene schüler haben sie gesehen, und eine wurde unter das blutspendemobil geworfen. und es waren auch mindestens 5 einsatzwagen da.
12:27
Leute bleibt mal auf dem Teppich.
Fast am Jahrestag des Amoklaufes von Winnenden sind die Verantwortlichen sicherlich sensibilisiert. Wenn dann im Eifer eine nicht so richtige Entscheidung fällt sollte es respektiert werden. Besser eine Entscheidung als gar keine.