Streichquartett im Parktheater Iserlohn

Iserlohn..  Julia Fischer gilt als Ausnahme-Geigerin. Wenn sie am Montag, 26. Januar, um 20 Uhr mit ihrem Streichquartett im Parktheater Iserlohn auftritt, dann waren die vier Musiker direkt zuvor auf ihrer Tournee in Wien, Zürich, Berlin und Frankfurt.

Auch die anderen drei Musiker tragen große Namen: der Geiger Alexander Sitkowetzki und der Cellist Benjamin Nyffenegger. Der berühmteste zur Zeit aber ist der Bratscher Nils Mönkemeyer, der als das „deutsche Bratschenwunder” bezeichnet wird. Er hat die Bratsche mit seinem wundervollen Spiel und warmen Ton hoffähig gemacht und damit einen Echo-Klassik-Preis gewonnen.

In Iserlohn können die Zuhörer ein Quartett des jungen Beethoven erleben, ein besonders schönes Werk in c-moll op.18,4 , in der Tonart der späteren „Schicksals-Sinfonie“ und der „Pathetique-Sonate”. Wunderbare Musik enthält das 3. Streichquartett von Robert Schumann.

Erinnerung an Kriegsopfer

Das eindruckvollste und bewegendste Werk im Konzertprogramm ist sicher das 8. Streichquartett von Dimitri Schostakowitsch. Der bedeutendste russische Komponist des vergangenen Jahrhunderts schrieb dieses Stück im Jahre 1960 in Dresden. Es ist ein Bekenntniswerk in Erinnerung an die Opfer des Krieges und zugleich ein Rückblick auf das Leben des Komponisten.

Um 19.15 Uhr findet eine kostenlose Einführung mit Dr. Walter Ossenkop statt.

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