Street-Soccer zum Jugendtag

Fröndenberg..  Kooperation weiter ausbauen: In einer Zukunftswerkstatt wollen hauptamtliche und ehrenamtliche Mitarbeiter der Fröndenberger Jugendtreffs Ideen erarbeiten für künftige gemeinsame Aktionen. Der Workshop findet Ende April mit knapp 40 jugendlichen und erwachsenen Teilnehmern aus Fröndenberg in Meschede-Eversberg statt.

Es war im Sommer 2013 ein groß angelegtes Projekt. Studenten der Fachhochschule Düsseldorf waren nach Fröndenberg gekommen, um die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen in der Ruhrstadt zu erforschen. Sie führten Interviews, werteten Fragebögen aus, besuchten die verschiedenen Treffpunkte und Schulen.

Eine Momentaufnahme, die nachwirken sollte, denn die Studenten legten mit ihren Ergebnissen auch Handlungsempfehlungen vor. Eine davon: Die offenen Angebote der Jugendzentren sollten stärker gemeinsam auftreten. „Wir kooperieren bereits, wollen das aber weiter ausbauen“, sagt Ramona Jakobs-Reichert vom Kinder- und Jugendbüro.

Runden Tisch gegründet

Im Februar 2014 wurde ein runder Tisch gegründet, die Mitarbeiter der drei kirchlichen Treffs in Frömern (Spirit), Ardey (Jugendarea 66) und Mitte (JZ Eulenstraße), der Treffpunkt Windmühle und das Kinder- und Jugendbüro haben sich seitdem viermal zusammengesetzt.

Während des Wochenendes, an dem auch CVJM und Jugendfeuerwehr teilnehmen, soll zunächst eine Bestandsaufnahme gemacht werden. Dann sind Ideen gefragt, und schließlich soll ganz konkret an der Umsetzung gearbeitet werden. „Wir fahren als Teilnehmer mit, gleichberechtigt mit den jungen Leuten – und sind gespannt“, sagt Thomas Reimann vom Windmühle-Treff. Die Zusammenarbeit sei schon jetzt intensiver geworden, sind sich die Jugendtreff-Mitarbeiter sicher.

Fest steht schon jetzt: Es wird in diesem Jahr einen gemeinsamen Jugendtag geben und auch wieder die „Nacht der Jugendkultur“. Der Jugendtag findet am 5. September von 11 bis 17 Uhr auf dem Marktplatz statt. Geplant ist ein Street-Soccer-Turnier. Außerdem präsentieren die Jugendtreffs an diesem Tag ihre Arbeit. Bei der „Nacht der Jugendkultur“ Ende September werden erstmalig kulturelle Angebote an fünf Standorten stattfinden: in den vier Jugendeinrichtungen sowie der Musikschule. Derzeit laufen die Planungen noch, aber es gibt schon reichlich Ideen, von Konzerten über Graffiti und Poetry Slam bis hin zu Talentshows. Finanziert wird die Veranstaltung aus Landesmitteln.