Stadtförster Dirk Basse und sein Team stutzen zurzeit Bäume auf der Platte Heide
05.11.2008 | 22:00 Uhr 2008-11-05T22:00:00+0100Die Bäume am Spaziergängerweg, der auf der Platte Heide parallel zum Heckenrosenweg verläuft, werden zurzeit kräftig gestutzt. Die Aktion dient vor allem der Verkehrssicherung, denn etliche Bäume seien faul oder gerissen, wie Stadtförster Dirk Basse erläutert.
Bereits Anfang des Jahres hatten Dirk Basse und seine Mitarbeiter mit der „turnusmäßigen Durchforstung” begonnen. Dann wirbelte im März Orkantief „Emma” über Menden hinweg und brachte viel Arbeit für den Stadtforst mit sich. Als dann wieder Kapazitäten verfügbar waren, „hatte die Brutzeit der Vögel schon begonnen”, erklärt Basse die zeitliche Verschiebung.
Durch das Fällen etlicher Bäume soll zum einen eine Gefahr für Spaziergänger verhindert werden. Einige Bäume seien bereits komplett abgestorben; an Ahornen gebe es „eine Pilzkrankheit, die das Holz richtig zersetzt”. Und zum anderen sollen Anwohner auf ihren Grundstücken mehr Licht bekommen.
Mittelfristig, im Laufe der nächsten fünf bis zehn Jahre, soll dort wieder „eine Hecke mit verschiedenen Hölzern und einzelnen Solitärbäumen” entstehen, erklärt Dirk Basse das Ziel. „Schließlich heißt die Straße dort auch Heckenrosenweg und nicht Waldrosenweg.” Ziel sei es, vitale Bäume mit „gesunder, schöner Krone” stehen zu lassen „und die Bedränger daneben zu entfernen”. Zusätzlich werden im Bereich des Jochen-Klepper-Hauses Bäume gefällt, um eine Zuwegung für Rettungswagen einzurichten.
Bäume, die noch gefällt werden, hat Basse mit einem hellgrünen Strich markiert. Einige der Bäume, die faul sind, hat der Stadtförster mit einem Kringel gekennzeichnet, damit Spaziergänger aus der Nähe betrachten können, wie die entsprechenden Stellen aussehen. Die Arbeiten laufen noch mindestens bis Ende nächster Woche — je nach Wetterlage. Donnerstag wird ein Schlepper mit Seilwinde eingesetzt, um größere Bäume zu entfernen.
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