Stadtempfang am 1. Februar in Party-Halle

Das Schmelzwerk.
Das Schmelzwerk.
Foto: WP

Menden..  Nach einem Jahr Pause soll es in diesem Jahr wieder einen Jahresempfang der Stadt geben. Bürgermeister Fleige lädt für Sonntag, 1. Februar, gemeinsam mit den Stadtwerken und der Südwestfalenagentur ein – alle interessierten Mendener seien herzlich willkommen.

Politik hatte entschieden

Die Mendener Politik hatte im April 2013 entschieden, dass es den städtischen Jahresempfang in der bisherigen Form nicht mehr geben werde. Der Jahresempfang 2013 war in die Veranstaltungsreihe „Lange Nacht der Kulturen“ integriert. Im Januar 2014 sicherte sich die CDU dann den aufgegebenen Neujahrsempfang der Stadt auf der Wilhelmshöhe als Parteiveranstaltung. Die Christdemokraten luden auch in diesem Jahr wieder auf die Wilhelmshöhe ein. „Aus dem politischen Raum wurde der Wunsch geäußert, dass sich die Stadt wieder bei einem Jahresempfang präsentiert“, erklärt Fleige, warum es diese Veranstaltung jetzt wieder gibt. „Diesem Wunsch sind wir jetzt nachgekommen.“

Was entgegnet Volker Fleige Kritikern, die die Wiederauflage des Stadtempfangs jetzt als persönliche Duftmarke im bevorstehenden Bürgermeister-Wahlkampf sehen? „Den Stadtempfang hat es immer schon gegeben, bei meinem Vorgänger, der eine andere Parteizugehörigkeit hatte als ich – und bei dessen Vorgänger auch.“ Er wolle bis zu den Sommerferien seine Arbeit als Bürgermeister machen: „Danach haben wir im Wahlkampf fünf bis sechs Wochen Zeit, unsere Positionen auszutauschen.“

Der Empfang findet in diesem Jahr dort statt, wo Mendener sonst am Wochenende Partys feiern: im Schmelzwerk. „Wir wollen den Empfang etwas offener und moderner gestalten, rustikaler, nicht so förmlich wie auf der Wilhelmshöhe“, sagt Bürgermeister Fleige. Jüngere Mendener kennen den Veranstaltungsort von Partys, ältere seien vielleicht neugierig, wie es dort aussehe. Bewusst habe die Stadt einen neutralen Veranstaltungsort gewählt.

Vier Redner

Der Jahresempfang steht unter dem Motto „Menden unsere Zukunft. Entwicklung von Wirtschaft, Energie und Bürgergesellschaft“. Neben Volker Fleige werden auch Bernd Reichelt (Geschäftsführer der Stadtwerke, Franz Müntefering (Ex-SPD-Vizekanzler) und Marie Ting (Regionalmanagerin der Südwestfalen-Agentur) sprechen. „Wir wollen Menden als nördliches Tor zu Südwestfalen positionieren“, sagt Fleige.

Die Kosten für den Stadtempfang belaufen sich laut Hannelore Pifczyk vom Bürgermeister-Büro auf bis zu 9000 Euro: „Wir werden den Stadtempfang komplett über Dritte finanzieren“, sagt Bürgermeister Fleige. Die Stadt erwartet zwischen 300 und 500 Besuchern. Ausreichend Parkplätze gebe es in der Nähe des Schmelzwerks, zum Beispiel am Einkaufszentrum am Bahnhof.

Dauer: etwa zwei Stunden

Der Stadtempfang beginnt am 1. Februar um 16 Uhr. Er soll etwa zwei Stunden dauern.

Der Eintritt ist frei.