Stadt will offene Kinder- und Jugendarbeit neu ausrichten

Menden..  Für die Politik und den städtischen Fachbereich Jugend wird es eine der größten Herausforderungen. Gestern Abend im Kinder- und Jugendhilfeausschuss war schnell klar: Die offene Kinder- und Jugendarbeit soll neu ausgerichtet werden. Der Prozess kann jedoch viele Monate dauern.

Zur Neuausrichtung sollen nicht nur analytische Fragen gehören. Gezielt soll unter jungen Mendenern abgefragt werden, wie ihre Bedürfnisse tatsächlich aussehen. Denn in einem Punkt ist sich die Politik bereits sicher: Sehr viel an Kommunikation und Freizeitbeschäftigung spielt sich längst über Handy und Internet in sozialen Netzwerken ab.

Ingrid Ketzscher ließ für die Bündnisgrünen einmal mehr durchblicken, für wie bedeutsam sie die Kinder- und Jugendtreffs hält.

Für die CDU merkte Ausschussvorsitzender Bernd Haldorn an. „Wir werden Ende des Jahres automatisch an einen Punkt gelangen, an dem wir uns die Frage nach der Haushaltswahrheit stellen müssen.“

Somit könnte es erneut zu Grundsatzdiskussionen kommen.

In der vergangenen Ratsperiode waren nach erbitterten Auseinandersetzungen Stellen in der offenen Arbeit reduziert worden. Krankheiten von Mitarbeitern führten mehrfach zu kurzzeitigen Treff-Schließungen.