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Landesgartenschau

Stadt sucht ehrenamtliche Mitstreiter für Pavillon

18.02.2010 | 14:29 Uhr
Stadt sucht ehrenamtliche Mitstreiter für Pavillon

Menden. Wer hat Lust, die Städte Menden und Balve auf der Landesgartenschau (LGS) in Hemer zu vertreten? Für den Stand „Erlebniswelt Hönnetal” werden Menschen gesucht, die ehrenamtlich den Ausstellungs- und Messepavillon betreuen.

Wer die Landesgartenschau nicht nur als Besucher erleben will, sondern aktiv am Geschehen teilnehmen möchte, kann sich ab sofort im Mendener Rathaus unter der Hotline903-900 melden.

Die Eröffnung der LGS am 17. April rückt immer näher. Die „Erlebniswelt Hönnetal” der Städte Menden und Balve mit einer rustikalen Felsenbühne und dem Messepavillon ist bereits konzipiert. Doch die LGS überschreitet mit 190 Öffnungstagen die Dimension einer normalen Tourismusmesse. Die Stadt kann die Besetzung der „Erlebniswelt” mit eigenen Mitarbeitern nicht finanzieren. Aus dieser Not macht sie nun eine Tugend, wie Andrea Swoboda und Andreas Nolte erklären. Die beiden betreuen im Mendener Rathaus die LGS und werben um ehrenamtliche Helfer für die Erlebniswelt. „Wir bauen auf die Neugierde, Kontaktfreude und den Willen, aktiv im Geschehen zu sein”, sagen die beiden.

Schulung für Interessenten

Und so sieht der Plan aus: 200 bis 300 Ehrenamtliche werden gebraucht, damit ab die „Erlebniswelt” ab ihrer Eröffnung am 20. April täglich von 10 bis 18 Uhr mit zwei bis drei Personen besetzt werden kann. „Wir stellen uns vor, dass sich Familienangehörige oder Freunde und Bekannte zusammenfinden”, erklärt Andrea Swoboda. In kleinen Schulungen am 25. März in Menden und am 26. März in Balve werden die Interessenten auf die Standbetreuung vorbereitet, bekommen Tipps und lernen die Broschüren kennen, welche das Hönnetal am LGS-Stand vorstellen.

„Wir haben bereits Interessenten aus Menden, Balve und Fröndenberg gelistet”, berichtet Nolte. Weitere Mitstreiter aus diesen drei Städten sind jedoch willkommen. „Die Aufgabe hat einen gewissen Charme”, sagt er und zeigt er sich optimistisch, die benötigte Helferzahl zusammenzubekommen. „Wir wollen das Zusammengehörigkeitsgefühl der Menschen wecken. Einheimische können unsere Städte auch besser vertreten als Profis von auswärts.”

Thorsten Bottin

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