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Stadt kämpft gegen illegale Altkleidercontainer

18.04.2014 | 13:00 Uhr
Stadt kämpft gegen illegale Altkleidercontainer
Foto: privat

Menden. Der eine oder andere ist in den letzten Tagen und Wochen verwundert, wenn vor der Haustür plötzlich ein Altkleidercontainer steht. Hierbei handelt es sich in mehr als 90 Prozent der Fälle um illegal aufgestellte Kleidercontainer, deren Aufsteller entgegen aller Regeln und Vorschriften die Container auf privater oder öffentlicher Fläche aufstellen. Eine Genehmigung zur Aufstellung seitens der Stadt oder des Grundstückseigentümers liegt nicht vor.

Anzeige beim Kreis

Seit Einführung des neuen Kreislaufwirtschaftsgesetzes sind Aufsteller von Altkleidercontainern verpflichtet, eine entsprechende Sammelanzeige beim Märkischen Kreis einzureichen. Der Märkische Kreis entscheidet dann über die Zulassung zur Sammlung.

In Menden haben lediglich karitative Sammler wie Kolping oder DRK eine Aufstellgenehmigung erhalten, so dass die oft beige oder weiß aussehenden Altkleidercontainer in Nacht-und-Nebel-Aktionen illegal aufgestellt wurden. Der Märkische Kreis hat mit den karitativen Sammlern im Kreis einen Kooperationsvertrag geschlossen, so dass seit März 2014 unter einem gemeinsamen Logo gesammelt wird.

Die Stadt Menden hat nun mit dem Team Abfallwirtschaft und dem Ordnungsamt den illegal aufgestellten Kleidercontainern den Kampf angesagt. Natürlich ist auch hier ein Prozedere einzuhalten, so dass die Kleidercontainer nicht einfach vom Mendener Baubetrieb eingesammelt werden können. Erst nach vorheriger Aufforderung, die Container innerhalb von 14 Tagen zu entfernen (schrill-oranger Aufkleber), kann der Mendener Baubetrieb die Container einsammeln und sicherstellen. In der Regel werden die Aufkleber durch die Aufsteller wieder entfernt oder abgerissen, was für die Beseitigungsfrist jedoch keine Auswirkungen hat. In den meisten Fällen melden sich die Aufsteller dann und wollen die Container zurück haben. Dies erfolgt jedoch nur nach Übernahme der Kosten für die vorherige Beseitigung.

Nur genehmigte Container nutzen

Die Bürgerinnen und Bürger können die Aktion unterstützen, in dem sie ihre Altkleider ausschließlich in Kleidercontainer zugelassener Sammler einfüllen. Der blau-weiße Aufkleber, der alle Container der Kooperation kennzeichnet, signalisiert den Spendern von Altkleidern: Dieser Container ist genehmigt und bei der zuständigen Abfallbehörde angezeigt.

Kommentare
22.04.2014
20:28
Stadt kämpft gegen illegale Altkleidercontainer
von ulrics | #2

Wieso 14 Tage Frist?

Knallhart sofort entfernen. Die sind alle wissentlich illegal aufgestellt und können somit auch entfernt werden.

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Stadt kämpft gegen illegale Altkleidercontainer
Stadt kämpft gegen illegale Altkleidercontainer
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2014-04-18 13:00
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