Stadt: 22 Wahllokale reichen aus

Menden..  Bürgermeister Volker Fleige hat die Zahl der Wahllokale für die Bürgermeisterwahl am 13. September gegenüber der Kommunalwahl im Mai 2014 nicht von 46 auf 22 reduziert. Vielmehr, so erklärt die Verwaltung jetzt auf CDU-Anfrage, bilde bei der Bürgermeisterwahl die gesamte Stadt ein Wahlgebiet. Eine Unterteilung in Wahlbezirke wie bei der Ratswahl entfalle, weil nur ein Amt zu vergeben sei. Volker Fleige habe jedoch eine Einteilung des einen Wahlbezirks in Stimmbezirke und eine entsprechende Festlegung der Wahllokale vorgenommen, was allein in seiner Zuständigkeit liege.

Dass die Anzahl geringer ausfiel als im Mai, begründet die Verwaltung so: Stimmabgabe und Ergebnisermittlung würden bei der Bürgermeisterwahl gegenüber anderen Wahlen wesentlich weniger Zeit in Anspruch nehmen, da nur eine Stimme abzugeben ist. Folglich könnten mehr Wahlberechtigte in einem Wahllokal wählen. Wegen des hohen organisatorischen und personellen Aufwands für jedes Wahllokal sei die Verminderung geboten gewesen.

Zudem werde so verhindert, dass die Wahlentscheidung einzelnen Wahlberechtigten zuzuordnen sei. (Gemeint ist: Wenn in einem kleinen Ort nur eine Handvoll Wähler zur Urne geht, könnte das Wahlgeheimnis verletzt werden, die Red.) Und: Alle Wahllokale lägen verkehrsgünstig und nahe den Anschriften der Wahlberechtigten. Sie seien meist barrierefrei und als solche gekennzeichnet. Wähler würden auch über Wahlbenachrichtigung und Presse über den Ort informiert.