St. Walburgis verabschiedet Vikar Hilariyos D'Cunha
14.02.2010 | 18:54 Uhr 2010-02-14T18:54:00+0100
Menden. Die St.-Walburgis-Gemeinde hat am Sonntag ihren langjährigen Vikar Pater Hilariyos D'Cunha verabschiedet. Große Teile der Gemeinde besuchten die Verabschiedungs-Messe, in der sich der Kirchenvorstand und der Pfarrgemeinderat offiziell verabschiedeten, sowie den anschließenden Empfang.
Zahlreiche in der Gemeinde aktive Gruppen — wie die Messdiener, der Kirchenchor oder die Pfadfinder — aber auch jedes der über 200 anwesenden Gemeindemitglieder, das sich persönlich verabschieden wollte, konnten so noch einmal Pater Hilariyos für seine langjährige Arbeit danken. D'Cunha wiederum nutzte die Gelegenheit, um mit Edeltraud und Franz Brylla noch einmal einem Goldhochzeitspaar zu gratulieren und eine Urkunde von Erzbischof Becker zu überreichen.
Türkollekten
Seit Weihnachten 2004 war der Pater als Vikar in der Gemeinde tätig, die ihn nun nur schweren Herzens gehen lässt. So lag ihm insbesondere das Trauerpastoral und der Seelsorgeunterricht am Herzen. Ab März wird er als Priester in der Diözese Livorno in Italien tätig sein.
Um ihm den Start in seiner neuen Heimat zu erleichtern, hielt die Gemeinde an allen vier Wochenendmessen ihm zugunsten eine Türkollekte ab. Auch Pfarrer Dönneweg, der erkrankt ist und stationär in einer Klinik behandelt wird, ließ seine Grüße an die Gemeinde und den scheidenden Pater ausrichten, die weiterhin auf eine baldige Genesung Dönnewegs hoffen.
Nachfolger kommt im März
Bis Anfang März, wenn der indische Karmelitenpater Joseph Thayil die Nachfolge Hilariyos' antreten soll, steht die Gemeinde nun vor einer schwierigen Zeit. „Pfarrer Dönneweg hat immer dafür gesorgt, dass die Gemeinde ihre Eigenständigkeit auch ohne ihn nicht verliert. So liegt die Leitung der Gemeinde in dieser Zeit beim Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat”, sagte Markus Kemper vom Pfarrgemeinderat. Er ist sicher: „Mit der Unterstützung der umliegenden Gemeinden werden wir so dafür sorgen, dass das Gemeindeleben auch in der Übergangszeit gesichert ist.”
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