Sommercafé am Bahnhofsgebäude
18.06.2010 | 19:15 Uhr 2010-06-18T19:15:00+0200
Menden. Ratsmitglieder, Verwaltungsmitarbeiter und die Albert-Erbengemeinschaft haben es bereits seit einigen Tagen vorliegen: Jetzt macht der Bürgerverein Mendener Bahnhof sein Konzept für die Sanierung und Umnutzung des Bahnhofs öffentlich. Und stellt darin eine Idee vor, „für die jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen ist“, so Vereinsvorsitzende Anette Echt-Leclaire.
Denn das Projekt Bahnhof steht still. Die Albert-Erben haben bislang nicht dem neuen Planungsvorschlag der Stadtverwaltung – ein Pachtvertrag zwischen Stadt und Erbengemeinschaft, der den Abriss und den anschließenden Bau eines Parkplatzes beinhaltet – zugestimmt.
Vorschlag des Bürgervereins: Grundlage aller weiteren Schritte soll ein Pachtvertrag zwischen den Projektbeteiligten sein, der eine Übergangslösung darstellt. „Wir als Bürgerverein könnten Gebäude und Gelände pachten oder als Unterpächter der Stadt fungieren“, sagt Echt-Leclaire. In einem Zeitraum – es ist von 12 bzw. 18 Monaten die Rede – könnte der Bürgerverein Mendener Bahnhof eine Machbarkeitsstudie ausarbeiten, die Sanierungsfähigkeit, Finanzierung und künftige Tragfähigkeit auslotet. „Finanziert würde diese Machbarkeitsstudie von einer neu gegründeten Bürgerstiftung, die durch Spenden von Privatpersonen und Wirtschaftsunternehmen Stiftungskapital ansammelt und mit deren Hilfe auch Fördermöglichkeiten in Anspruch genommen werden können“, so Echt-Leclaire.
Dieser Übergangszeitraum hätte für alle Seiten Vorteile, so das Fazit des Bürgervereins: für die Erbengemeinschaft würden beispielsweise die Abrisskosten für das alte Bahnhofsgebäude entfallen, die Stadt Menden bekäme ein durchdachtes Konzept für das Bahnhofsgelände, das sich dann positiv auf die Innenstadt auswirken würde. „In der Zeit der Pacht würde sich der Bürgerverein um Sauberkeit und Verschönerung des Gebäudes kümmern und zum Beispiel ein Sommercafé einrichten“, stellt Katrin Wilshues vor.
„Wir hoffen, dass unser Konzept jetzt bei Verantwortlichen und Entscheidern Wirkung zeigt“, so Echt-Leclaire. Das 38-seitige Konzept führt außerdem vier Beispiele – Bahnhof Essen-Kettwig, Bahnhof Rheda-Wiedenbrück, Rohrmeisterei Schwerte, Bahnhof Ennepetal-Milspe – auf. „Diese Projekte werden alle rentabel betrieben“, stellen die Vertreter des Bürgervereins fest. Von der Stadt wünscht sich der Bürgerverein Mendener Bahnhof ideelle Unterstützung: „Denn bürgerschaftliches Engagement ist in Zeiten knapper Kassen ja mehr gefragt denn je.“
20:40
Schreiben wir hier vom Stadtrat oder was ? Das diese Pöstchen sehr gut dotiert sind , ( steuerfrei)
versteht sich von selbst....
Wenn genug Geld da ist für unsere neue Kupferplatte am alten Rathaus , warum nicht auch für unseren Bahnhof ? Eine Einigung mit der Erbengemeinschaft wäre doch wohl möglich...
18:36
12-18Monate um eine Machbarkeitsstudie zu erstellen ? Treffen die sich nur Mittwochsabends um nen Weinchen zu trinken ? Ich weiß das die das ehrenamtlich machen und neben her, aber ist das nicht ein wenig zu lang ?
Wenn ihr den Bahnhof so sehr liebt, dann macht ihn doch erst mal sauber, reißt die Plakate ab...
Von ein bisschen Wandfarbe im Tunnel, rettet ihr denn Bahnhof nicht.
ZEIGT ENDLICH TATEN !!!
Immer nur dieses rum geeiere und gequasche.
Dann werde ich mich und vielleicht andere auch dran begeistern können.
14:46
@3
Rathausgeklüngel vielleicht nicht , aber Geklüngel in den einzelnen Parteien zu genüge...
Es ist erschreckend...
23:00
Von Menschen getroffene Entscheidungen, ob im
Rat, oder wie Sie hier frei von der Seele schreiben,
sind immer Entscheidungen der jeweiligen Person,
ein Versuch gutes für den Bürger und der Stadt zu tuen.
22:15
@#3
Vielleicht gibt es auf Ihrem Planeten keinen Filz im Rathaus. Hier in Menden sind quer durch den Rat Interessen miteinander verknotet, was Menden bereits ein halbes Jahrhundert potenzielle Entwicklungszeit und -chancen gekostet hat. Mittlerweile wächst die Zahl der Kommunalpolitiker, die Anschluss an das 21. Jahrhundert für Menden suchen. Aber sie stehen jetzt vor dem Trümmerhaufen und dem finanziellen Ruin, den 50 Jahre schwarzer Klüngel und Filz angerichtet haben.
Sie sind herzlich eingeladen, die Realität zu betreten und sich umzuschauen!
21:33
An Taffy 11,
Rathausklüngel gibt es nicht.
Nur Versuche etwas vernüftiges für Menden zu
schaffen.
Keine Verurteilung von Bürgern, die nur Ver-
mutungen anstellen oder einfach etwas gehörtes
weitergeben. Ohne zu wissen was sie damit
anstellen.
18:50
Es zeigt sich in den vergangenen Monaten, dass immer mehr Frauen und Männer in Menden des Heft des Handelns ergreifen, anstatt dem Rathausklüngel die Initiative zu überlassen.
Viel Erfolg!
15:01
Wünsche dem Bürgerverein das alle Ihre Vorstellungen und Wünsche wahrwerden denn mehr als Sie hier fordern den alten Bahnhof zu erhalten ist in Menden nicht erforderlich