Soest sehen und rennen

Nach einer ausgiebigen Vorbereitung war es endlich soweit: Ich stand am Start des 15-Kilometer-Silvesterlaufs von Werl nach Soest. Trotz der Massen an Mitläufern war ich nervös, weil ich unbedingt eine gute Zeit erreichen wollte und meine Waden in den vergangenen Trainingseinheiten immer mal wieder Radau machten.

Von Anfang an lief es aber nach Plan (wer das Wortspiel erkennt, darf sich einen Keks nehmen): Fast „wie im Tunnel“ absolvierte ich die zahlreichen Kilometer auf der B1, und die Zuschauer und Spielmannszüge in den Dörfern taten ihr Bestes für eine tolle Wettkampfatmosphäre. Auf dem Kopfsteinpflaster in Soest angekommen reichte die Kraft noch für einen Zielsprint, der mich noch einige Plätze nach vorne brachte und nach Aussage von der Freundin meines Vaters noch sehr dynamisch aussah. Schnell der Blick auf die Uhr: Ziel erreicht, jawoll!

Was lernen wir daraus? Sich sportliche Ziele zu setzen und sie dann nach kontinuierlicher Vorbereitung zu erreichen, ist ein wirklich tolles Gefühl. Und um damit anzufangen, gibt es nie eine falsche Zeit. Mein nächstes Vorhaben: Halbmarathon. Auf geht’s!