Sinti und Roma campieren länger als zugesagt auf Platte Heide
16.10.2012 | 13:41 Uhr 2012-10-16T13:41:00+0200
Platte Heide. Den Parkplatz am Hülschenbrauck-Sportplatz hat sich seit vergangenem Donnerstag eine Gruppe von Sinti und Roma als vorübergehendes Domizil ausgesucht. Eigentlich hatten die Sinti und Roma zugesagt, am Montag den Hülschenbrauck wieder zu verlassen.
Den Parkplatz am Hülschenbrauck-Sportplatz hat sich seit vergangenem Donnerstag eine Gruppe von Sinti und Roma als neues – vorübergehendes – Domizil ausgesucht. Nachdem ursprünglich fünf Familien angereist waren, kamen Sonntag weitere fünf Familien dazu.
Sinti und Roma hatten nicht um Erlaubnis gefragt
Im Vorfeld hatten die Besucher nicht bei der Stadt gefragt, ob sie dort ihre Wohnwagen aufstellen dürfen, berichtet Stadtpressesprecher Manfred Bardtke: „Die kommen einfach und setzen Fakten.“ Und das nicht zum ersten Mal.
Zunächst hätten die Gäste mit ihren insgesamt zwölf Wohnwagen den kompletten Parkplatz in Beschlag genommen, erklärt Manfred Bardtke: „Wir haben versucht, da ein wenig Ordnung reinzubringen, so dass sie nur einen Teil und nicht den kompletten Parkplatz nutzen.“
Samstag wollen Sinti und Roma weiterreisen
Die Stadt kontrolliere den Platz täglich, „auch, damit er nicht vermüllt wird“. Von den fahrenden Gästen hat die Stadt prophylaktisch eine Kaution für eine möglicherweise notwendige Reinigung verlangt. 50 Euro wurden bereits gezahlt, weitere 200 Euro sollen heute folgen, so Achim Richlik vom Ordnungsamt.
Eigentlich hatten die Sinti und Roma zugesagt, am Montag dieser Woche den Hülschenbrauck wieder zu verlassen. Das ist allerdings nicht passiert. Dienstag versicherten die Camper gegenüber Achim Richlik, dass sie Samstag weiterreisen würden. Und wenn sie das nicht tun? Achim Richlik: „Dann haben wir keine Handhabe.“
23:22
Wegschicken ganz einfach, können doch in Frankreich campieren, wo die Autos zugelassen sind. Aber dort werden sie nicht geduldet. Deutschland nimmt alles, sonst wird ja die böse Vergangenheit wieder ausgekramt.
15:08
Vielleicht sollten zu dieser Angelegenheit einmal Frau Dr. Gabriele Schulte-Kurteshi gefragt werden. Sie hat vor kurzem einen Bürgerantrag zur Errichtung eines Mahnmals für die in Menden verfolgten und getöteten Romas gestellt. Dagegen ist nichts einzuwenden, im Gegenteil solche Orte der Erinnerung und Mahnung brauchen wir.
So wie es aussieht gestalten die Romas aber gemeinsam mit den Sintis gerade schon selbst ein Mahnmal Ihrer Sozialisationsfähigkeit.
Eine Unterstützung für das Vorhaben von Frau Dr. Schulte-Kurteshi sind solche Aktionen aber bestimmt nicht.
11:50
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23:19
Ich bin heute mal dort im Rahmen meiner Sportübung dort vorbei gejoggt.
Unterste Schublade, so etwas geht gar nicht. Ich frage mich gerade wo her kommt das Geld zum leben ? Wo her kommt das Geld der Wohnwagen, wo her kommt das Geld der neuen Autos ? Es macht keinen Spass mehr, wenn ich überlege das ich mein Kind zum VfL Platte Heide schicken sollte... Ich will nicht irgendwer/irgendwen beschuldigen aber das geht so nicht.
Wer ist für so etwas zuständig ? Warum wird so etwas geduldet ?
...im Rahmen der sportlichen Ausübung? Sie meinen, in Ihrer Neugier und um Hass zu schüren.
Wo sie das Geld herhaben? Schämen Sie sich! Was anderes armseliges fällt Ihnen wohl nicht ein? So viel Hass und Neid...und Ignoranz.. Pfui
...im Rahmen der sportlichen Ausübung? Sie meinen, in Ihrer Neugier und um Hass zu schüren.
Wo sie das Geld herhaben? Schämen Sie sich! Was anderes armseliges fällt Ihnen wohl nicht ein? So viel Hass und Neid...und Ignoranz...
...im Rahmen der sportlichen Ausübung? Sie meinen, in Ihrer Neugier und um Hass zu schüren.
Wo sie das Geld herhaben? Schämen Sie sich! Was anderes armseliges fällt Ihnen wohl nicht ein? So viel Hass und Neid...und Ignoranz..
Ich muß mich jetzt wohl auch schämen (tue es aber nicht), denn ich stelle mir die selben Fragen!!!! Ausserdem frage ich mich, warum die Leute nicht wie alle anderen auch darauf hingewiesen werden können, daß es zum CAMPEN extra eingerichtete Plätze gibt.
22:50
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18:27
Was passiert mir als sesshaftem Staatsbürger dieses Landes hier in Hülschenbrauck, wenn ich den Parkplatz mit meinem Wohnwagen zum Urlaubmachen missbrauche? Auch alles für lau und nur eine Kaution? Schön, dann komme ich mit meinem Campingclub auch, und wehe ich werde anders behandelt!
18:02
Nachtrag speziell an A. Richlik.
Hier wird eindeutig (Tische und Stühle stehen draussen) ein Parkplatz zum Campingplatz umfunktioniert. Dieses ist nach StVO und anderen einschlägigen Gesetzen/Verordnungen verboten.
Einfach unter "Sondernutzung von Verkehrsflächen" googeln. Da gibt es genug Handhabe. Man muss sich nur trauen es auch durchzusetzen.
17:12
Zitat "" Dienstag versicherten die Camper gegenüber Achim Richlik, dass sie Samstag weiterreisen würden. ""
Aber welcher Samstag das sein wird, wurde nicht genau gesagt, oder?
Welchen Samstag?
21.10.2012
28.10.2012
oder
26.01.2013
oder? ? ?
Warten wir mal ab!
16:21
"Achim Richlik: „Dann haben wir keine Handhabe.“
Selbst geschaftes Elend kann ich da nur sagen.
Das Problem ist seit einigen Jahren bekannt, es kommt aber keiner auf die Idee mal ein Schildchen da hin zu stellen das nur das Parken von PKW und Motorrädern erlaubt.
Kurzfristige Abhilfe gibt es auch: einfach aufpassen wo sie ihre Campingtoiletten entsorgen ;-)
zu eineausmenden #1
Sie machen es sich aber einfach: "mal ein Schildchen aufstellen". Glauben Sie wirklich, dass das was nützt?
Irgendwo müssen sie ja bleiben. Oder möchten Sie wie im Mittelalter von Stadttor zu Stadttor verwiesen werden?