Das aktuelle Wetter Menden 18°C
Neu in Menden

Sechs Betriebe müssten die Sexsteuer zahlen

08.09.2010 | 10:11 Uhr
Sechs Betriebe müssten die Sexsteuer zahlen
Sex-Betriebe sollen in Menden zahlen.

Menden. Der Mendener Haupt- und Finanzausschuss hat noch keine Empfehlung an den Rat zur Einführung einer Sex-Steuer ausgesprochen. Diese soll Bordelle und Swinger-Clubs treffen. Bis zur Ratssitzung am Dienstag sollen noch offene Fragen geklärt werden. Etwa die von Eugen Heinrich (USF), welche Kosten den erwarteten Einnahmen von 50 000 Euro gegenüber stehen: „Nicht, dass wir für die Erhebung extra eine neue Stelle brauchen.“

Bürgermeister Volker Fleige („Jetzt kommt mein Lieblings-Tagesordnungspunkt“) spekulierte zwar augenzwinkernd, dass ein Mitarbeiter bei dieser Tätigkeit vielleicht auf sein Gehalt verzichten werde, bis kommende Woche will er aber auch ernsthaft die Kosten ermitteln lassen.

GAL-Fraktionschef Peter Köhler („Ich kenne mich da ehrlich gesagt nicht so aus“) will zudem Näheres über die Etablissements wissen. Hintergrund: Insgesamt wird mit 50 000 Euro Einnahmen pro Jahr gerechnet, eine Musterrechnung der Verwaltung für einen der insgesamt sechs bordellähnlichen Betriebe hatte aber bereits jährliche Sexsteuer-Einnahmen von 22 500 Euro ergeben. Finanzverwaltungs-Leiter Joachim Kampe konnte schon gestern sagen: „Das ist eine besonders große Einrichtung.“

DerWesten

Facebook
 
Kommentare
09.09.2010
07:56
Sechs Betriebe müssten die Sexsteuer zahlen
von Plinki | #14

Also ich denke auch,dass es besser ist,dass vielleicht einige sexuell extremst Veranlagten ihre Ideen mit den Damen vom Dienst ausleben und nicht an die Frauen in der Öffentlichkeit gehen!

Dennoch finde ich,dass 6 solcher Betriebe für Mendener Verhältnisse doch sehr viel sind oder irre ich mich da???

08.09.2010
18:27
Sechs Betriebe müssten die Sexsteuer zahlen
von keinmendener | #13

Vielleicht gibt der Bürgermeister Namen und Adressen der wohl unbekannten Betriebe bekannt. Dort steigt dann der Umsatz und die Stadtkasse hat auch etwas davon.
Aber so viele Betriebe hätte ich Menden nicht zugetraut.

08.09.2010
17:07
Sechs Betriebe müssten die Sexsteuer zahlen
von osis | #12

Da muss ich dem Marwang recht geben...
Aber wo die anderen Etablissements sind weiß ich auch nicht...

Mehr als die Drei an der Fröndenberger Str. kenne ich nicht. Und an der Werler Straße ist doch auch kein Bordell, sondern ein Swingerclub? Also kein klassischer Rotlichtbetrieb...

08.09.2010
14:29
Sechs Betriebe müssten die Sexsteuer zahlen
von marwang | #11

@10 besser als vergewaltigungen du neunmalgluger

08.09.2010
12:59
Sechs Betriebe müssten die Sexsteuer zahlen
von wilhelm10010 | #10

Widerlich ist das solche Betriebe behaupt geduldet werden.
Hier werden Frauen oder junge Mädchen von irgendwelchen kaputten Typen die nicht in der Lage sind über partnerschaftliche Beziehungen an Sex zukommen verhöckert wie ein Stück Vieh.
Aber wie immer Geld regiert die Welt.

08.09.2010
11:55
Sechs Betriebe müssten die Sexsteuer zahlen
von janinschwerin | #9

na da hatten wir wohl alle den selben ersten gedanken xD bäh...

08.09.2010
11:50
Sechs Betriebe müssten die Sexsteuer zahlen
von Media06 | #8

Baaahhhh. Einfach nur wiederlich!

08.09.2010
11:30
Sechs Betriebe müssten die Sexsteuer zahlen
von Sascha Schmidt | #7

... Sekretionen ? Ich kann dem leider nichts abgewinnen - gerade in solch einem Etablissements!

08.09.2010
10:50
Sechs Betriebe müssten die Sexsteuer zahlen
von Der Peter | #6

Bitte Leute. Wie sieht denn eure Werkbank während eines Arbeitstages aus? Das ist ein Arbeitsplatz. Wo gehobelt wird, da fallen ... .

08.09.2010
10:39
Sechs Betriebe müssten die Sexsteuer zahlen
von holmark | #5

Tolles Aufmacherfoto, derWesten verkommt immer mehr...

Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/3667502/create

Aktuelle Fotos und Videos
Fußballpfingsten in Menden
Bildgalerie
Fußball
TT-Turnier in Lendringsen
Bildgalerie
Tischtennis
Pfingstkirmes in Menden
Bildgalerie
Kirmes
Land unter in Menden-Asbeck
Bildgalerie
Unwetter
Aus dem Ressort
Projekt Feuchtwiese ist Teamarbeit
Naturschutz
Für dieses Projekt ziehen gleich mehrere Beteiligte erfolgreich an einem Strang. Ende der 1980er Jahre hatte die Stadt in den Ruhrauen eine 5000 Quadratmeter große Fläche gekauft mit dem Ziel, dort eine Feuchtwiese entstehen zu lassen. Inzwischen hat sich die dafür typische Pflanzen- und Tierwelt
250 Patienten in der Ambulanz
St.-Vincenz-Krankenhaus
Das Pfingst-Wochenende hat die Ambulanz des Mendener St.-Vincenz-Krankenhauses vor besondere Herausforderungen gestellt. Knapp 250 Menschen haben dort während der Pfingsttage Hilfe gesucht, wie Pressesprecherin Donata Pertzborn-Wagner berichtet.