Schutthaufen wächst wieder zu Ärgernis heran

Vom Schutthaufen zum Müllhaufen: die Baustelle Kolpingstraße.
Vom Schutthaufen zum Müllhaufen: die Baustelle Kolpingstraße.
Foto: WP

Menden..  Nachdem der potenzielle neue Investor für ein Altenheim an der Kolpingstraße die großen Schutthaufen der künftigen Baustelle von Unrat befreien ließ, sieht es inzwischen wieder aus wie auf einer Müllkippe. Das stellte Annette Rossin-Kehne (CDU) im jüngsten Ausschuss für Umwelt, Planen und Bauen heraus. Zum wiederholten Mal gab sie den Unmut der Anwohner über das Ärgernis weiter – und deren Frage, wann denn dort nun was passieren soll.

Oesbern: Wer zahlt Laternenwald?

Die Antwort fiel denkbar mager aus: Derzeit laufe noch die Phase, in der ein Baubeginn nach der Genehmigung möglich ist, erklärte Eugen Oelert für die Bauverwaltung. „Wir haben noch keine Mitteilung darüber, ob die vorhandene Baugenehmigung ausgeführt wird.“ Eine Meldung des Investors dazu habe die Stadtverwaltung bisher noch nicht erhalten.

„Nach wie vor ein Thema in der Oesberner Bevölkerung“ ist laut CDU-Ratsherr Hubert Schulte die neue Beleuchtung der Kreisstraße. Dort hatten die Stadtwerke, wie berichtet, im vergangenen Jahr zahlreiche neue Laternenmasten montiert, was von den Oesbernern als viel zu aufwändig betrachtet werde. Während die Bevölkerung das Thema beim Schützenfest sogar mit einem eigenen Mottowagen aufgriff, will Schulte nun wissen: „Wer zahlt das? Und wenn es die Stadt sein sollte, wie viel?“ Auch stelle sich die Frage, auf welchen Beschluss die opulente Beleuchtung zurückgeht.

Keine Wind-Vorrangfläche im Plan

Außerdem wollte Schulte wissen, ob Menden im Entwurf der Bezirksregierung zu Windenergieflächen in Südwestfalen vorkommt. Hier ergab eine Internet-Recherche der WP, dass für Menden im Entwurf des Teilplans „Energie“ für den Regionalplan keine Vorrangflächen eingezeichnet sind – anders als auf vielen anderen in Südwestfalen.