Schulentwicklung: „Gipfeltreffen“ Fleige und Rebbe
09.03.2011 | 17:54 Uhr 2011-03-09T17:54:00+0100
Menden/Fröndenberg. Zwei Nachbarstädte rücken in der Schulpolitik näher zusammen: Nach Abschluss der am Samstag beginnenden Anmeldephase für die weiterführenden Schulen, wollen sich Mendes Bürgermeister Volker Fleige und sein Fröndenberger Amtskollege Friedrich-Wilhelm Rebbe treffen, um die künftige Schulentwicklung aufeinander abzustimmen.
Es soll ein Arbeitsgespräch in Menden unter Einbeziehung der jeweiligen Fachleuten aus den Schulverwaltungen werden. Man könnte es ein „Gipfeltreffen“ nennen, hier ist es aber die Fortsetzung der bereits praktizierten „Brückengespräche“ über die Ruhr hinweg.
In einer Erklärung der Stadt hieß es gestern: Die Bürgermeister Fleige und Rebbe seien sich einig darüber, dass eine abgestimmte Vorgehensweise der Nachbarstädte nur von Vorteil sein könne. Thema werde auf jeden Fall die Errichtung einer Gemeinschaftsschule in Menden sein.
Da Politik nicht an den Stadtgrenzen haltmache, verspreche man sich von einem abgestimmten Vorgehen Synergieeffekte.
16:54
Menden sollte sich davor hüten, sein breit aufgestelltes und differenziertes Schulangebot zu simplifizieren.
Eine Gemeinschaftsschule ist ebenso wenig ein Ersatz für gute Gymnasien wie die Gesamtschule. Die Qualität bleibt auf der Strecke.
19:23
Super Erkenntnis. Die Familien der 30 von der Gesamtschule abgelehnten Kinder hätten sicherlich mehr erhofft.