Schuhregale sollen für mehr Sauberkeit sorgen

Viele Vereinsschwimmer wissen nur zu gut, wie sich Schmutz in den Bad-Umkleiden vermeiden lässt. Sie ziehen frühzeitig ihre Schuhe aus.
Viele Vereinsschwimmer wissen nur zu gut, wie sich Schmutz in den Bad-Umkleiden vermeiden lässt. Sie ziehen frühzeitig ihre Schuhe aus.
Foto: Tobias Schad
Was wir bereits wissen
  • Menden soll dem Beispiel anderer Städte folgen
  • Vor den Umkleidebereichen im Hallenbad Schuhregale aufstellen
  • Schmutz in Umkleiden vermeiden

Menden..  Als überaus erfahrener Schwimmtrainer hat Georg Weingarten viele Bäder im Land kennengelernt. Er schlägt nunmehr für Menden vor, was in anderen Städten längst erfolgreich praktiziert wird. Somit könnten auch im Mendener Hallenbad Schuhregale aufgestellt werden und ein Sauberkeitsproblem lösen helfen.

Der übliche Ablauf im Hallenbad: Die einen kommen mit Straßenschuhen und gehen innerhalb der Einrichtung in Richtung Einzel- oder Sammelumkleide; die anderen kommen gerade barfuß vom Schwimmen und sind frisch geduscht. Und dann heißt es: Feuchtigkeit trifft Schmutz. Georg Weingarten: „Das muss nicht sein.“ Möglicherweise könne im Bereich der Föhne eine Abstellmöglichkeit für Schuhe vorgehalten werden.

Die Stadtverwaltung hält Weingartens Idee für schlüssig, prüft derzeit, wie man sie umsetzen kann. Einziger Haken, den Uli Menge (Teamleiter Sport) ausmacht: „Rechtlich zwingen können wir wohl niemanden, vor der Umkleidekabine seine Schuhe auszuziehen.“

Während die Stadtverwaltung an einer Umsetzung arbeitet, machen heimische Vereinsschwimmer längst vor, wie sich Schmutz vermeiden lässt. Georg Weingarten: „Bei unseren Trainingsstunden an Sonntagabenden ziehen wir im Eingangsbereich unsere Schuhe aus.“ Effekt: Die zuvor nach dem öffentlichen Badbetrieb gereinigten Flächen werden nicht erneut verschmutzt. Für die Schwimmer des SV Bieber und des Mendener Schwimmvereins 1903 sei es absolut kein Problem, sich frühzeitig der Schuhe zu entledigen, so Weingarten.

Beim Umsetzen seines Vorschlages sieht Weingarten einen weiteren Vorteil: Reinigungskräfte hätten mehr Ressourcen für ihre Kerntätigkeiten.