Schritt für Schritt in eine Innenstadt ohne Barrieren für Behinderte

Menden..  Im Step-2015-Programm des Landes ist die Stadt Menden einen Schritt weiter: Um auch die Mendener Innenstadt für Menschen mit eingeschränkter Mobilität barrierefrei zu machen, will Menden jetzt, nach einer Korrektur, mit vier Maßnahmen in den Regionalrat:
Im neuen Gymnasium der Stadt (ehemals Walram) soll es ein Leitsystem für Seh- und Gehbehinderte geben, zudem Rampen auf dem Schulhof.
Die ehemalige Westschule, heute Sitz der VHS und künftig auch der Musikschule, soll im Altbau einen zusätzlichen Aufzug erhalten.
Das alte Rathaus will die Stadt mit Leitsystem, Aufzug und einer Hebebühne versehen.
Schließlich soll auch das neue Rathaus mit Leitsystem und Aufzug ausgestattet werden.

Die „Nachqualifizierung“ des Städtebauförderantrags der Stadt sei in enger Abstimmung mit der Bezirksregierung erfolgt, heißt es jetzt in einer Mitteilung der Verwaltung an den Stadtrat weiter. Die Kosten der Maßnahmen summierten sich auf 700 000 Euro, zuvor waren es noch 825 000 Euro. Das Land soll davon 80 Prozent fördern. Damit würden noch 140 000 Euro für die Stadt selbst anfallen.

Der erste Antrag der Stadt war in der Vorprüfung durchgefallen – vor allem wegen des darin vorgesehenen Aufzugs für die Rodenbergschule. Sie soll bekanntlich im Sommer 310 Schüler der 5. und 6. Klassen des Gymnasiums der Stadt aufnehmen. Da aber geplant ist, bei fallenden Schülerzahlen das gesamte Gymnasium in einigen Jahren wieder komplett im Walram-Gebäude unterzubringen, passte die Maßnahme offenbar nicht in den Förderzeitraum.