Schallschutz verursacht neue Kosten

Hier wollen die Mitglieder der Kulturinitiative Menden (KIM) gerne das geplante Kulturzentrum eröffnen. Von links: Josh Heissenberg, Andreas Aust, Yessica Wiemann und Stephan Wiggeshoff.
Hier wollen die Mitglieder der Kulturinitiative Menden (KIM) gerne das geplante Kulturzentrum eröffnen. Von links: Josh Heissenberg, Andreas Aust, Yessica Wiemann und Stephan Wiggeshoff.
Foto: THomas Hagemann

Menden..  Die erste große Hürde ist genommen: KIM, die Kulturinitiative Menden, hat die erste Schwelle der Finanzierung ihres geplanten Kulturzentrums fast erreicht. Knapp 6 000 Euro sind in den vergangenen Wochen zusammengekommen. Einen Wermutstropfen gibt es allerdings: Nachdem das Schallschutzgutachten vorliegt, sind weitere Kosten absehbar, so KIM-Sprecher Stephan Wiggeshoff.

Auf der Internet-Crowdfunding-Plattform Startnext (www.startnext.de/upstairs) sammelt die Initiative Geld, um im ehemaligen Sport-Casino in der Gartenstraße ein Kulturzentrum einzurichten, das allen heimischen Kulturschaffenden offen stehen soll. In dem neuen Kulturzentrum möchte der Verein unter anderem Musikern Auftrittsmöglichkeiten und Künstlern Ausstellungsmöglichkeiten bieten. Die Fundingschwelle liegt bei 6 000 Euro, das Fundingziel bei 10 000 Euro.

Zusätzlich gab es bereits eine Vielzahl von Versteigerungen, um Geld für das Projekt zu akquirieren. „Es ist toll, was da alles gelaufen ist“, freut sich Stephan Wiggeshoff. Versteigert worden sind beispielsweise eine Segway-Tour durch Freiburg, eine Lasagne für vier Personen und ein altes Bonanza-Rad. Mitte / Ende Januar gehen die Versteigerungen weiter. „Wir werden bald wieder um Sachspenden bitten“, so Stephan Wiggeshoff.

Insgesamt sind mittlerweile knapp 6 000 Euro zusammengekommen. Eigentlich also ist die Kulturinitiative auf der Zielgeraden. Doch das nun vorliegende Gutachten drückt auf die Stimmung, da sich technische Probleme im Bereich des Schallschutzes aufgetan haben. „Wir arbeiten im Moment fieberhaft an einer Lösung“, erklärt Stephan Wiggeshoff. Denn das bisher eingenommene Geld ist eigentlich für die Umbaumaßnahmen (Strom, Licht, Musik) gedacht. Einen finanziellen Puffer, um aufwändige Schallschutzmaßnahmen durchzuführen, gibt es derzeit nicht.