Bürgerschaftliches...
Ruhebank lädt Wanderer zum Rasten ein
15.06.2010 | 16:42 Uhr 2010-06-15T16:42:00+0200
Barge.Ein gelungenes Beispiel bürgerschaftlichen Engagements lädt Wanderer und Spaziergänger zum Rasten und Ruhen ein. Im Grenzgebiet zu Wimbern, an „Jupps Eichen“, haben rührige Menschen aus Barge und Wimbern in Eigenregie eine Eichenbank aufgestellt.
Die Idee dazu kam Friedrich Plank, ehemaliger Leiter des Rheinkalk-Werkes und längst überzeugter Barger, sowie dem früheren Schreiner Alfred Luig aus Wimbern bei einem Zusammentreffen am Rand des Wäldchens. „An solch schöner Stelle wünscht man sich gerne eine Sitzgelegenheit“, fanden beide - und ein paar Tage später meldete Luig per Telefon Vollzug. Plank, der die Verwirklichung des Gedankens nicht erwartet hatte, war begeistert: „Ein Meisterstück“, urteilt er.
Das Holz stellte Landwirt Karl Köttendorf zur Verfügung, Grundbesitzer Josef Göke erteilte die Erlaubnis zum Aufstellen der Bank und besorgte mit seinem Junior auch den Transport. Christine Fildhaut stieß als frühere Wirtin vom „Kühlen Grund“ mit Getränken und Schnittchen zu der Männerrunde, und so geschah kurz vor Pfingsten die „Einweihung“ des Sitzmöbels in gemütlicher Runde.
An die Protagonisten erinnert eine kleine Tafel, die Friedrich Plank gravieren ließ, und darauf findet sich auch ein selbst verfasster Reim: „Komm, Wandrer sitz’ und raste hier / genieß des Waldes Ruh’ und Zier’ / halt sauber diese Stätte / mit Einsatz wurde sie gebaut, / man hat auf Gottes Hilf’ vertraut / und auf des Wandrers Sitte. / Behüt’ den Platz, erhalt die Bank / nur Frevler fühlen keinen Dank.“
Damit Wanderern das Sauberhalten der Bank leicht fällt, installierte die emsige Runde neben der Bank auch gleich einen Mülleimer, um dessen Leerung sie sich kümmern will.
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