Rückblick auf 100 Jahre Geschichte beim Pfarrfest

Karola Goeke (links) und Vera Bilstein bespielen die jungen Gäste beim Pfarrfest
Karola Goeke (links) und Vera Bilstein bespielen die jungen Gäste beim Pfarrfest
Foto: Tobias Schad

Barge..  Stolz kann die Gemeinde der St.-Johannes-Baptist-Kirche in Barge auf ihre Geschichte zurückblicken. Beim Pfarrfest am Samstag wurde ein ganz besonderer Jahrestag gebührend mit der ganzen Gemeinde nach der Messe gefeiert.

Bei bestem Sommerwetter war das Angebot für die Besucher des Pfarrfestes groß. Gerade die Kinder hatten die Möglichkeit, Spiele wie zu Omas und Opas Zeiten kennen zu lernen und machten somit auch eine kleine Rückreise in die Vergangenheit.

Vor genau 100 Jahren, am 27. Juni 1915, legte die Gemeinde den Grundstein für die Erweiterung der St.-Johannes-Kapelle, welche im Jahr 1838 von dem Gutsbesitzer Franz Josef Sauer errichtet wurde. Immer wieder wurde die kleine Kirche erweitert, bis zu der heute existierenden Form. Am 17. September 1917 fand die Konsekration, die Weihe der Kirche, statt.

Um der Gemeinde einen Überblick über ihre Geschichte zu verschaffen, hingen im Pfarrheim Info-Tafeln aus, welche über die Entstehung der Kirche informierten.

Buntes Programm für Besucher

Als knifflige Herausforderung war das Priester-Quiz zu sehen. Anhand der Fotos und Namen der Priester, die in den 100 Jahren in Barge waren, sollten die Pfarrfest- Besucher die Reihenfolge zuordnen. „Die Pfiffigen schauen schnell im Internet nach“, lachte Karola Goeke vom Pfarrgemeinderat.

Neben den Spiel- und Bastelangeboten für Kinder gab es auch für die Großen Angebote. Ein Gruppenwettkampf mit Wasserbecherstaffellauf, Schubkarrenrennen und Sackhüpfen ließen die Luftsportgruppe, die Schießgruppe, den Chor amante della musica und zwei Jugendgruppen gegeneinander antreten. „Wir wollen auch die anderen Vereine aus dem Dorf mit einbeziehen“, sagte Karola Goeke. Dem Gewinner winkte ein 30-Liter-Fass Bier. Der zweite und dritte Platz wurde mit Wertmarken für den Nachmittag belohnt. „Gewinnen die Kinder, bekommen sie natürlich Fassbrause“, erklärte Karola Goeke.

Musikalisch wurde der Nachmittag vom Chor „amante della musica“ abgerundet.