Rotarier laden zum Benefizkonzert ein

Die Bigband der Glen-Buschmann-Jazzakademie ist Topact beim Bigband-Festival am 17. April auf der Wilhelmshöhe.
Die Bigband der Glen-Buschmann-Jazzakademie ist Topact beim Bigband-Festival am 17. April auf der Wilhelmshöhe.
Foto: WP

Menden..  Gene Krupa, einer der berühmtesten Schlagzeuger der Bigband-Geschichte, stand in dem Ruf, den Swing sichtbar zu machen: Durch seine Mimik und seine Haartolle, die im Takt mitwippte, prägte Krupa, zunächst Drummer bei der legendären Benny-Goodmann-Kapelle und später als Leader seiner eigenen Bigband, in den 1930er-Jahren maßgeblich einen Musikstil, der auch ein Jahrhundert später nichts von seinem Schwung verloren hat. Sicht- und hörbar wird dieser „Swing“ beim am 17. April ab 19 Uhr auf der Mendener Wilhelmshöhe stattfindenden Bigband-Festival gemacht. Für dessen Premiere konnte die international renommierte Bigband der Glen-Buschmann-Jazzakademie aus Dortmund als Topact verpflichtet werden. Veranstaltet wird das Festival durch den Rotary-Club Menden in Kooperation mit der Realschule Menden als Benefizveranstaltung, deren Erlös dem Bürgerbad Leitmecke zugutekommt.

Die Dortmunder Glen-Buschmann-Bigband tourte bereits mit dem amerikanischen Top-Jazzsänger Dennis Rowland und hat sich zudem durch gemeinsame Auftritte mit dem Jazzsänger Bill Ramsey sowie den internationalen Szenestars Jerry Bergonzi (USA) und Peter Weniger (D) viele Meriten erworben. Das Mendener Publikum sollte sich den Sound, den die Glen-Buschmann-Bigband unter der Leitung von Uwe Plath präsentieren wird, nicht entgehen lassen.

Bevor aber der Headliner des Festivalabends die Bühne einnimmt, zeigen vier der besten Nachwuchsbigbands aus dem Märkischen Kreis ihr Können.

Realschulbands sind mit dabei

The Baff (Realschule Menden, Leitung: Alexander Schwarze), Jacowabu (Walburgisschulen Menden, Leitung: Henning Hagedorn), Jazamwo (Woeste-Gymnasium Hemer, Leitung: Jörg Segtrop und Diana Karow-Hanschke) und JazZination (Gesamtschule Iserlohn, Leitung: Wilfried Pieper) werden so genannte Sets mit jeweils fünf bis sechs Stücken und einer Dauer von insgesamt 25 bis 30 Minuten spielen. Dabei reicht die Palette der vier regionalen Formationen von Blues-Brothers-Klassikern über Serienmusik der Simpsons bis hin zu Charthits, die swingend im Bigband-Gewand erklingen.

Einige der MK-Nachwuchsbands sind mit Preisen auf Landes- und Bundesebene dekoriert und werden ein schwungvolles Fundament für den Auftritt der Dortmunder Künstler legen.

Im Ballroom — so wurden die Konzertsäle in der goldenen Swing-Ära der 1920er- und 1930er-Jahre genannt – auf der Wilhelmshöhe stehen Sitz- und Stehplätze zur Verfügung. Der Rotary-Club Menden sorgt für die Bewirtung.