Richtfest für das neue Vereinsheim gefeiert
15.11.2009 | 18:11 Uhr 2009-11-15T18:11:00+0100
Menden. Mit einem Lob für die Arbeit der Handwerker und dem Wunsch, dass das neue Haus lange steht, hat der Kanu-Club Menden Samstag das Richtfest für das neue Clubheim gefeiert.
Ein Jahr und ein Tag nach dem Brand, der das Haus und alle Boote zerstört hatte, haben die Kanuten wieder ein Dach über dem Kopf.
In nur wenigen Tagen hat der Zimmermann in der vergangenen Woche die neuen Wände aufgestellt und den Dachstuhl gebaut. Beim Richtfest mussten Planen die Mitglieder vor Wind und Regen schützen. Spätestens in vier Wochen sollen die Fenster eingebaut sein und die Dachziegel liegen.
Zur Begrüßung sagte der erste Vorsitzende des Kanu-Clubs, Peter Küffner, dass es sein Wunsch war, Weihnachten im neuen Clubhaus zu feiern. „Wegen Problemen mit den Behörden und der Baugenehmigung mussten wir aber 14 Wochen warten”, so Peter Küffner. Gefeiert wird also noch auf der Baustelle. Auch die Gespräche mit der Versicherung hatten länger gedauert als geplant. Dann wurden dem Club aber 250 000 Euro zugesichert. „Eine Viertelmillion Euro hört sich viel an”, sagte Küffner, „aber es wird knapp. Luxus können wir uns nicht leisten, und manche Arbeiten erledigen wir eben später.” So werden die neuen Umkleidekabinen erst einmal ohne Fliesen auskommen müssen. Peter Küffner erklärt: „Ich will auf jeden Fall kein anderes Mitglied um finanzielle Hilfe bitten, und ein Kredit kommt für unseren kleinen Verein nicht in Frage.” Dafür haben sich einige der 100 Kanuten bereit erklärt, beim Innenausbau zu helfen.
Am wichtigsten ist aber, dass der Sportbetrieb möglichst bald wieder aufgenommen werden kann. „Ab Ostern wollen wir wieder aufs Wasser”, erzählt Küffner. 20 Boote wurden schon wieder angeschafft, die im Moment bei einem befreundeten Club in Fröndenberg aufbewahrt werden. Der Wunschtermin für die endgültige Fertigstellung des neuen Clubhauses ist der September 2010. „Das würde zum 80. Geburtstag des Vereins passen”, meint Küffner.
So tragisch der Brand im alten Gebäude war: Er gibt doch auch die Möglichkeit, bauliche Mängel im neuen Haus zu vermeiden. Nur die alten Außenwände stehen noch, selbst der Boden im Keller wurde erneuert. „In Zukunft werden die drei Bereiche Keller, Bootshalle und Bootshaus nicht mehr miteinander verbunden sein”, berichtet der erste Vorsitzende. Er hofft, dass so zum Beispiel Einbrecher abgeschreckt werden, weil sie dann drei Türen aufbrechen müssten, um in alle Bereiche zu gelangen. Außerdem erhält das neue Haus ein Spitzdach. „Das alte Flachdach war undicht, es hat oft hineingeregnet. So was kann jetzt nicht mehr passieren.”
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Viel Erfolg! Ich drücke dem Verein die Daumen...