Projekt ermöglicht Fußballturnier

Fröndenberg..  Der 1. Jugendworkshop lieferte interessante Erkenntnisse: Im Rahmen einer Lebensfeldanalyse kam heraus, dass die Jugendeinrichtungen in Fröndenberg mehr miteinander kooperieren sollten.

Sie funktionieren allesamt für sich, aber ein Miteinander könnte doch auch einige Vorteile mit sich bringen, findet auch Frömerns Jugendreferent Sebastian Richter: „Es war vorher auch kein blindes Nebeneinander. Aber in der Breite und Tiefe hat es das noch nicht gegeben.“

Ein großes Ziel

Gesagt, getan: Die evangelischen Jugend-Gruppen, der CVJM, die Jugendfeuerwehren Frömern und Ostbüren und der Treffpunkt „Windmühle“ haben sich mit dem Kinder- und Jugendbüro zusammen gesetzt und das Projekt „Jugendarbeit in Fröndenberg“ ins Leben gerufen.

Daraus entstanden sind Arbeitsgruppen mit dem Schwerpunkt, die Jugendeinrichtungen miteinander zu verflechten.

Die Gruppe „Kommunikation und Transparenz“ beispielsweise, deren größtes Vorhaben die Erstellung einer gemeinsamen Website ist, auf der die Einrichtungen sich vorstellen und ihre Termine eintragen können. Deren großes Ziel: „Wir wollen natürlich später einmal auf der Internetseite der Stadt zu finden sein“, verrät Richter.

Ganz wichtig ist auch die Gruppe „Kooperationswille“, die sich darum bemüht, dass sich die Jugendeinrichtungen untereinander vorstellen. Der erste Schritt in diese Richtung wurde bereits getan: Ein erstes großes Treffen hat es gegeben, als das „Spirit“, die Jugendeinrichtung in Frömern, zum Grill- und Kennenlerntag eingeladen hatte. Das Ergebnis war sehr gelungen: Fast 200 Menschen nahmen daran teil.

Daran wird auch als nächstes angeknüpft, denn auch die anderen Einrichtungen wollen sich vorstellen und die Kinder und Jugendlichen zu sich einladen.

Auf dem Marktplatz

Eine weitere Gruppe sind die „Eventplaner“, die auch schon die erste große Veranstaltung für Kinder und Jugendliche auf dem Plan hat: den 1. Fröndenberger Jugendtag.

Der soll das Motto „Fröndenberg kickt“ tragen und am 5. September auf dem Marktplatz stattfinden. Geboten wird dann ein Straßenfußballturnier mit einem noch nicht genau feststehenden Rahmenprogramm. Die Stadt hat das Event genehmigt, jetzt muss „nur noch“ organisiert werden.

Wenn mit dieser Veranstaltung die ersten größeren Früchte vom Baum geholt sind, könnte das noch weitere Jugendliche anziehen, bei dem Projekt mitzuhelfen.

Momentan beteiligen sich fast 40 Teilnehmer im Alter zwischen 13 und 35 Jahren.