Politik legt Zahl der Eingangsklassen fest

Foto: WP Michael Kleinrensing

Menden..  Die Politik soll in der nächsten Woche festlegen, wie viele Eingangsklassen zum 1. August 2015 in den Grundschulen und in den weiterführenden Schulen gebildet werden. Nach Angaben der Stadtverwaltung verlangt die Schulaufsicht bei der Bezirksregierung diesen Beschluss noch vor den Anmeldewochen an den weiterführenden Schulen im Februar und März.

Für den Schulausschuss des Rates legt die Verwaltung folgende Empfehlungen vor:
Gymnasium:
Erwartet werden 133 Anmeldungen und es sollen fünf 5. Klassen eingerichtet werden. Mehr geht auch nicht, weil am Teilstandort Rodenbergschule nur elf Klassenräume existieren, von denen sechs bereits für die 6. Klassen des neuen Schuljahres benötigt werden. Grundsätzlich soll das Gymnasium vierzügig sein.
Realschulen:
Die Realschule Lendringsen soll zwei Eingangsklassen bilden und die Realschule Menden (RSM) mit prognostizierten 112 Anmeldungen drei. Die RSM hat aber prinzipiell eine Genehmigung für vier Eingangsklassen und das Raumangebot reicht auch für fünf.
Gesamtschule:
Nach 162 Anmeldungen im vergangenen Jahr gibt es keine Prognose für das Schuljahr 2015/2016, die Verwaltung rechnet aber mit „stabilen“ Zahlen. Von der Bezirksregierung genehmigt sind vier Eingangsklassen. Der Rat hat sich aber 2013 für eine Fünfzügigkeit ausgesprochen, auch das Raumangebot würde fünf Eingangsklassen erlauben.
Hauptschulen:
Neuanmeldungen für die 5. Klassen sind nur an der Bonifatiusschule möglich. 2014 hatten die Anmeldungen nicht mal mehr für eine Klasse gereicht.

Platz für Flüchtlingskinder

Während Verwaltung und Politik bei den weiterführenden Schulen mit Schätzungen arbeiten müssen, liegen für die Grundschulen bereits Anmeldezahlen vor (siehe Tabelle). Insgesamt sollen 19 Eingangsklassen gebildet werden.

Dabei schlägt die Verwaltung für die Josefschule Menden vor, 55 i-Dötze auf drei Eingangsklassen zu verteilen, damit noch Platz für Flüchtlingskinder besteht. Die werden traditionell dort beschult, die Josefschule hat sich auf ihre Förderung spezialisiert. Im Gegenzug soll die Anne-Frank-Schule (57 Anmeldungen) nur zwei Eingangsklassen erhalten.

Die Schulleitung soll Kinder, die für diesen Teilstandort der Gemeinschaftsgrundschule Platte Heide angemeldet wurden, in Absprache mit den Eltern auch am Teilstandort Malvenweg (Bodelschwinghschule) unterbringen.