Paul-Gerhardt-Chor singt und reist

Menden..  Unter dem Motto: „Paul Gerhardt singt, reist und feiert“ stand die Jahreshauptversammlung des evangelischen Kirchenchores. Doch bevor die Jahresplanung 2015 besprochen wurde, wurden die üblichen Regularien behandelt. So ist die Chorkasse – gefüllt durch Chorbeiträge und Spenden – vorbildlich geführt, so dass Erika Sumpmann einstimmig entlastet und als Chorsprecherin wiedergewählt wurde.

Im Jahresprogramm 2015 freut sich der evangelische Kirchenchor Paul Gerhardt neben liturgischen Aufgaben auf ein Frühlingskonzert im Jochen-Klepper-Haus und in der Ruhrtalklinik sowie auf eine Advents-Weihnachtsmusik am 12. Dezember, im Paul Gerhardt Haus.

Eine Tagesfahrt, ein Theaterbesuch und verschiedene interne gesellige Veranstaltungen sollen ein ereignisreiches Jahr abschließen. Aber schon jetzt gilt es, den Blick auf 2017, auf das Luther-Jubiläumsjahr, zu richten in Verbindung mit dem Gedanken der Ökumene.

Lob vom Chorleiter

In ihrem Jahresbericht, der gespickt war mit manchen Bonmots aus den Proben, ließ Erika Sumpmann die umfangreiche, aber viel Freude bereitende Arbeit im Kirchenchor während des vergangenen Jahres Revue passieren: Besonderer Höhepunkt war der Festgottesdienst am 1. Advent zur Neueinweihung des Jochen-Klepper-Hauses nach fast zweijähriger Umbauzeit und zugleich der 40. Geburtstag dieser Einrichtung. „Dieses Haus ist ein Ort, an dem wir Jesus in den alten und auch kranken Menschen begegnen können. Den Mitmenschen hier einen Platz zur Verfügung zu stellen, wo sie wertgeschätzt und würdig behandelt würden – wozu ein freundlich einladendes Haus Katalysatorfunktion hat – hat seine Basis in vielen Stellen des Evangeliums“, so Chorleiter Rainhard Broich. Er war voll des Lobes über den guten, kontinuierlichen und disziplinierten Chorbesuch und Gesang. Immerhin musiziert er schon weit mehr als ein Jahrzehnt mit den Sängern zu den verschiedensten Anlässen.

Eine Wiederwahl stand nicht an, da er im vergangenen Jahr mit einer Wahl für wenigstens zwei Jahre betraut worden war. Der Chor seinerseits gab den Dankesball an Broich zurück: „Wir musizieren gern mit Ihnen.“