Noch keine baurechtlichen Bedenken
18.02.2010 | 18:00 Uhr 2010-02-18T18:00:00+0100
Menden. Es gibt bislang keine baurechtlichen Gründe, die gegen eine Moschee an der Fingerhutsmühle sprechen. Diese Einschätzung legt die Stadtverwaltung jetzt dem Bauausschuss vor.
Der Fachbereich Planen und Bauen liefert damit erste Antworten auf einen Fragenkatalog von Anliegern. Die Bürger widersetzen sich der Moschee, den die schiitische Gemeinde an der Fingerhutsmühle bauen will. Sie fürchten einen Wertverlust ihrer Wohnhäuser und zunehmenden Straßenverkehr.
Die Stadtverwaltung betont, dass kirchliche und kulturelle Einrichtungen grundsätzlich zulässig sind — sogar in reinen Wohngebieten, und die Fingerhutsmühle ist als Mischgebiet mit Gewerbe definiert. Welche Auswirkungen der Besucherverkehr haben wird, könne zurzeit aber noch nicht beurteilt werden. Die Unterlagen des Bauantrags seien noch nicht vollständig.
Wertverlust wird nicht geprüft
Dass die Wohnhäuser möglicherweise an Wert verlieren, spielt nach Angaben von Fachbereichsleiter Frank Wagenbach im weiteren Baugenehmigungsverfahren keine Rolle. Solch ein „Trading-Down-Effekt”, wie es im Fachjargon heißt, sei „nicht Gegenstand der Prüfung von Bauanträgen”. Die Stadt werde auch nicht bewerten, ob die Größe der Moschee zum Bedarf der schiitischen Gemeinde passe. Baurechtlich gehe es nur darum, ob die Gebäudegröße und die Geschosszahl den öffentlich-rechtlichen Vorgaben entsprechen.
Zum weiteren Verfahren schlägt Wagenbach ein Vorgehen nach § 34 Baugesetzbuch vor. Dieses so genannte vereinfachte Verfahren zieht er vor, weil ein geordneter Bebauungsplan für das Gebiet langwierig und kompliziert sei. Die Fingerhutsmühle liege nämlich im Überschwemmungsgebiet der Oese. In einem Bauleitverfahren bestünde auch die Gefahr, dass die Nutzung und Bebaurbarkeit der Wohngrundstücke und Gewerbebetriebe eingeschränkt werden müssten.
Der Ausschuss für Umwelt, Planen und Bauen wird sich in der Sitzung am Donnerstag, 25. Februar, mit der Stellungnahme der Stadt befassen.
17:33
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16:52
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14:50
@ interessierter Mendener
Ehrliche Argumente? Danke für die Wertung. Dennoch antworte ich Ihnen:
- Tierquälerei,
- Trabantenstadtbildung mit allen Folgen,
- Entreicherung der ur-Anlieger,
- erhebliche Lärmbelästigung durch Besucher, Auto-Verkehr, ggf auch Muezimrufe,
- Parallelgesellschaftentum ff.,
- Koranschule ( einfach mal eine Stunde da miterleben! ).
- Und vor allem: Gegen den Willen eines ( gefühlt) überwiegenden Teiles der Bevölkerung.
Solange der islamische Glauben bei vielen zurück haltend formuliert starke Nachdenklichkeit auslöst, sollten diejenigen, die die Ursache der Bedenken zu verantworten haben offensiv an ihrem demnach ja falschen Image arbeiten. So etwas geht aber nicht von heute auf morgen, mit einem Tag der offenen Tür oder bei einem Tee. So etwas geht nur durch Integration in unsere Werte- und Lebensgemeinschaft.
Letztlich sollte die Summe der Gesellschaft die Richtung bestimmen können und nicht eine integrationsunwillige, in großen Teilen trotz über 30jährigem Beiwohnens immer noch befremdlich wirkende kleinere Schicht der größeren Einwohnerschaft ihren Willen aufzwingen.
Ich freue mich auf Ihre sachlichen Antworten.
14:35
Hab ich das bestritten, dass die Preise fallen? Aber darum geht es doch überhaupt nicht, es geht um Angst vor Ausländern. Die Grundstückpreis Sache ist vorgeschoben. Als wenn wir alle so sozial wären und uns um die armen Anwohner gedanken machen, dessen Grundstückspreise sinken...achso und Beleidigungen müssen wirklich nicht sein.
14:29
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