Niemand kann beweisen, dass es Gott nicht gibt

Ob ein Ungeborenes schon weiß, dass es ein Leben nach der Geburt gibt? Ob es wohl von seiner Mutter weiß? Egal, ob es seine Mutter erahnt oder nicht, Tatsache ist, dass es sie gibt.


Niemand kann beweisen, dass es Gott gibt; andererseits kann niemand beweisen, dass es Ihn nicht gibt. Wer den Versuch wagt, sich auf Sein in der Bibel niedergeschriebenes Wort zu verlassen, macht die Erfahrung, dass es äußerst tragfähig ist, dass Gott tatsächlich existiert.


Auch ich habe des Öfteren entsprechende Erfahrungen gemacht. In diesem Wort bezeugt Jesus selbst, dass uns mehr umgibt als das Sichtbare dieser Welt. Etwas, das über unsere begrenzte Zeitspanne hinausgeht und niemals endet: die Ewigkeit. Er verkündet auch, dass es zwei Orte gibt, an denen man die gesamte Ewigkeit zubringen wird. Den einen Ort, an dem Gott selbst, der die Liebe ist, regiert, - und einen anderen Ort, an dem Sein Gegenspieler sein Unwesen treibt und an dem Sie ganz gewiss nicht sein möchten!


Immer wieder staune ich darüber, wie voreilig und leichtfertig Menschen dieses Thema wegschieben, mit der Antwort: „Ich glaub nur, was ich sehe!“ oder „Ich gehe ja jeden Sonntag zur Kirche!“. Die Frage nach der Ewigkeit ist zu wichtig, als dass man damit so leichtfertig umgehen sollte. Es geht um nicht weniger als um ewiges Glück bzw. ewiges Unglück! Angenommen, man hätte „auf’s falsche Pferd“ gesetzt, dann hat das ewige Gültigkeit! Hier geht es nicht darum, dass man nicht glauben kann, denn der wirklich nach Glauben Suchende wird, wenn er seine Zweifel ehrlich vor Gott ausspricht, früher oder später Glauben in seinem Herzen vorfinden.


Ich bin davon überzeugt, dass es die Bestimmung des Menschen ist, als Gottes geliebter Freund zu leben. Von Natur aus sind wir es leider erstmal nicht; wir sind in eine gefallene Welt hineingeboren.

Aber in der kurzen Zeit auf der Erde haben wir die einmalige Chance, zu entscheiden, ob wir als Seine Freunde, Seine Kinder leben wollen oder nicht.


In der Bibel ist von Jesus als Bräutigam und von Gottes Kindern als Braut die Rede. Ein Ehebund ist erst dann ein solcher, wenn sich beide Partner ihr Ja-Wort gegeben haben. Eine Freundschaft, die nur von einer Seite ausgeht, ist gar keine Freundschaft! Gottes Ja-Wort zu uns steht und wurde am Kreuz, an dem Jesus stellvertretend für die Gottlosigkeiten und Selbstgerechtigkeiten jedes Menschen die Strafe ertragen hat, durch Sein Blut besiegelt. Damit wir mit Ihm verbunden werden, ist es nötig, dass auch wir Ihm unser Ja-Wort geben. Jesus selbst sagte: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als durch mich.“ Unsere Position gegenüber Jesus bestimmt über unsere Position in der Ewigkeit. Im Neuen Testament steht deutlich, dass man wissen kann, ob man ewiges Leben hat. Wenn Sie es nicht sicher wissen, klären Sie bitte diese Frage und nehmen Jesus als Ihren Retter an! „Die Ihn aber aufnahmen, denen gab Er das Recht, Gottes Kinder zu sein, die an Seinen Namen glauben!“ Es geht nicht um das Einhalten von religiösen Vorschriften; Ihr Leben wird sich in der Beziehung zu Gott von selbst positiv verändern, – wie eine Frucht, die reif wird – wenn Sie Jesus mit ganzem Herzen in Ihr Leben eingeladen haben. Ein guter Baum bringt gute Früchte.


Guido Fuhrmann
Freie Christliche Gemeinde Ecclesia