Neuer Wachenchef tritt in Menden Dienst an

Jetzt fehlt nur noch das Namensschild: Wachenleiter Wolfram Semrau (2. von links), eingerahmt von den stellvertretenden Wehrleitern Christian Bongard (links) und Jürgen Schermutzki, mit Bürgermeister Volker Fleige:
Jetzt fehlt nur noch das Namensschild: Wachenleiter Wolfram Semrau (2. von links), eingerahmt von den stellvertretenden Wehrleitern Christian Bongard (links) und Jürgen Schermutzki, mit Bürgermeister Volker Fleige:
Foto: privat
Was wir bereits wissen
Brandamtsrat Wolfram Semrau hat in Menden seinen Dienst als Chef der Feuer- und Rettungswache Menden angetreten.

Menden..  Brandamtsrat Wolfram Semrau hat seinen Dienst als Chef der Feuer- und Rettungswache Menden angetreten. Mit der offiziellen Begrüßung des 49-jährigen bisherigen Leiters der Feuerwehr Wesseling verband Bürgermeister Volker Fleige gestern im Rathaus die Verabschiedung von Winfried Schulte als dem bisherigen stellvertretenden Wehrleiter. Schulte bleibt der Feuerwehr indes erhalten, wofür ihm Fleige ausdrücklich dankte. Es folgten die Ernennungen von Schultes zuletzt kommissarisch tätigen Nachfolgern Christian Bongard und Jürgen Schermutzki. Für beide Ehrenamtlichen war damit jeweils auch ihre Beförderung zum Stadtbrandinspektor und die Übernahme in das Beamtenverhältnis als Ehrenbeamte verknüpft.

Die Spitze der Feuerwache ist damit wieder komplett besetzt. Was noch fehlt, ist der Wehrleiter, der als „Stadtbrandmeister“ der Chef aller haupt- und ehrenamtlichen Kräfte der Mendener Feuerwehr ist. Semrau soll diese Funktion noch in diesem Jahr übernehmen. Für die Wahl muss er allerdings erst die Ehrenamtlichen in den Löschzügen kennenlernen und für sich gewinnen. Bis dahin sind dem Wachenleiter noch Bongard und Schermutzki formal vorgesetzt.

„Freundliche und offene Aufnahme“

Seit klar ist, dass er die Feuer- und Rettungwache übernehmen wird (die WP berichtete), habe er sich mit Bongard und Schermutzki kurzgeschlossen, erklärte Semrau. Seit Dienstag erlebe er die Wache nun live, und seine Begrüßung dort sei ausgesprochen freundlich und offen gewesen.

Fleige stellte dem Rheinländer die Stadt Menden auch als Karnevalshochburg vor. Die Feuerwehr selbst sei hoch engagiert, dabei auch streitlustig und nicht mit allem einverstanden. „Aber wenn wir klagen, dann meist auf hohem Niveau.“ Der Bürgermeister verhehlte indes auch die großen Probleme mit den Gebäuden nicht, deren Lösung bis zu zehn Jahre in Anspruch nehmen könne.