Neue Chance für neue Bänke

Eine der neuen Ruhebänke in der Innenstadt.
Eine der neuen Ruhebänke in der Innenstadt.
Foto: WP

Menden..  Über die Behandlung von mehreren Anträgen auf zusätzliche Sitzbänke zum Verweilen und Verschnaufen hatte der Haupt- und Finanzausschuss am Dienstag zu befinden. Das Resultat: Die Stadtverwaltung ging laut Bürgermeister Volker Fleige von ihrer bisherigen Ablehnung ab – und empfahl den Politikern stattdessen die Verweisung der Anträge in die zuständigen Fachausschüsse.

Darüber werde sich insbesondere der Hüingser CDU-Ratsherr Wolfgang Exler sehr freuen, mutmaßte der Bürgermeister und legte Unions-Fraktionschef Martin Wächter nahe, Exler unmittelbar in Kenntnis zu setzen. „Das werde ich selbstverständlich sofort tun“, schmunzelte Wächter.

Bau durch Beschäftigungsinitiative

Wie berichtet, geht es in Süden um Bänke Zum Kortenrott und an der Lendringser Hauptstraße, dazu in der Innenstadt um Verweilbänke auf den Grünflächen an der Hönne in Höhe der Walramstraße, beantragt von Renate Käseberg.

Bisher hatte die Antwort der Verwaltung auf diese Anträge nur gelautet, dass das Bänke-Budget aus 2014 aufgebraucht und ein neues nicht geplant sei. Das führte offenbar zu Protesten hinter den Kulissen und zum Sinneswandel im Rathaus. Renate Käseberg will nach eigenen Angaben zusätzlich anregen, dass die Bänke an der Hönne von der Beschäftigungsinitiative der Stadt angefertigt werden könnten, um die Kosten zu senken.

Während es ihr um die Aufenthaltsqualität geht, will Exler stellvertretend für die Ortsunion Lendringsen die Bank Zum Kortenrott haben, weil die Straße so steil sei, dass die Bank für ältere Passanten zum Verschnaufen gebraucht werde. Dazu witzelte der Bürgermeister: „Da kommt Herr Exler anscheinend den Berg nicht mehr hoch.“

Für den zweiten Antrag der Ortsunion, eine Bank im Buswartebereich in Höhe des Einkaufszentrums an der Lendringser Hauptstraße aufzustellen, empfahl der Bürgermeister, sich vorab mit der MVG in Verbindung zu setzen. Auch dieser Antrag sollte zuvor noch glatt abgelehnt werden.