Naturbad: Gästezahl sinkt auf ein Viertel des Vorjahres
11.08.2011 | 07:00 Uhr 2011-08-11T07:00:00+0200
Menden.Im Frühjahr hatte es bereits einige Tage mit hochsommerlichen Temperaturen gegeben. Seit Beginn der Sommerferien überwiegt jedoch das kühle Regenwetter. Die beiden Mendener Freibäder vermelden deshalb im Vergleich zum Vorjahr gesunkene Besucherzahlen.
Das Naturbad Biebertal verzeichnete seit der Öffnung am 22. Mai bis Ende Juli nur 2 635 Besucher. Wegen des schlechten Wetters hatte das Bad bislang zwei Tage die Türen geschlossen. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr zählte das Freibad in Lendringsen bereits allein im Juni 2 493 Besucher, im Juli kamen sogar 8 859 Gäste, der August war wegen des regnerischen Wetters mit 719 Personen schlecht besucht. Gestern am frühen Nachmittag betrug die Wassertemperatur im Naturbad übrigens 19,6 Grad Celsius.
Hoffen auf den Rest des Sommers
„Wir hoffen auf besseres Wetter in den letzten drei Sommerferienwochen“, sagt auch Uli Stolte, Geschäftsführer des Betreibervereins Leitmecke. Denn auch hier sind Besucher wegen des kühlen, nassen Wetters ausgeblieben. Vom Eröffnungstag am 21. Mai bis Ende des Wonnemonats kamen 3 300 Gäste, im Juni 9 200 Besucher (Vergleich 2010: 12 500), im Juli waren es 6100 Besucher (Vergleich 2010: 24 000).
Treue Frühschwimmer
Bauen kann der Betreiberverein auf die treuen Frühschwimmer: Am Morgen tummelten sich regelmäßig 60 bis 70 Gäste im Bad, so Stolte: „Aber danach kommen nur wenige zusätzliche Besucher.“ Die Wassertemperatur der Leitmecke beträgt 24 Grad Celsius.
Positiv für die Leitmecke ist eine Neuerung: Seit dem 1. Juli arbeitet ein junger Mann als Ein-Euro-Kraft im Bad. Täglich erledigt er kleine Arbeiten, hat beispielsweise die Grillhütte gestrichen, entfernt Unkraut. „Seine Arbeit ist ganz hervorragend“, freut sich Uli Stolte.
13:11
Wer will denn auch bei so nem Mistsommer ins teils noch kältere Nass springen???
Herr Stolte, wenn die Aushilfe von den Gemeinnützigen Tätigkeiten (1-€-Jobs) so gute Arbeit leistet, dann wäre es doch angemessen, ihm eine Anstellung anzubieten, welche höherwertig wäre, als nur der 1€-Job, z.b. als 400€-Kraft, Teilzeit-Kraft oder am besten ne Vollzeitstelle!
mfg
10:17
@1
Richtig! Immer schön gefährliches Halbwissen verbreiten. Das Biebertal ist auch herausgeputzt und zwar mit den gleichen Steuergeldern wie die Leitmecke. Verein hin oder her. Es gibt keine Überschussrechnung nach der der Verein in guten Jahren weniger und in schlechten Jahren mehr Zuschüsse bekommt, es wird immer der gleiche Betrag versenkt. Wir leben in Menden!
07:07
Wann merkt denn mal jemand, dass ein bewirtschafteter Tümpel mehr Kosten verursacht, als er einbringt? Schade dass dort meine Steuergelder hingehen :-(
Es kann doch nicht so schwer sein zu realisieren, dass sich die Leitmecke durch den sehr engagierten Verein richtig herausgeputzt hat, und in Folge das wirtschaftlich bessere Konzept darstellt...