Nach Kooperatios-Aus: "Ein trauriger Tag"
16.02.2010 | 23:20 Uhr 2010-02-16T23:20:00+0100
Menden/Iserlohn. Das Ende der Stadtwerke-Kooperationsverhandlungen ist besiegelt: Dienstagabend stimmte der Iserlohner Stadtrat in nicht-öffentlicher Sitzung einstimmig für den Abbruch der Gespräche. Aufsichtsratschef Peter Leye (SPD): „Es ist bedauerlich, dass es so weit gekommen ist".
Und weiter: "Aber Menden scheint nicht Kraft und Willens zu sein, eine Kooperation zu verwirklichen. Ein trauriger Tag.”
Trennung auch bei Energie AG
Neben dem Aus für die Gespräche mit Menden ermächtigte der Rat die Iserlohner Stadtwerke, nun auf die Suche nach anderen Partnern zu gehen. Zudem strebt Iserlohn jetzt eine schnelle und saubere Trennung von Menden in dem Gemeinschaftsunternehmen Energie AG an, sprich: Iserlohn will die Mendener Anteile übernehmen. Man ist also wieder auf exakt dem gleichen Stand wie vor gut einem Jahr, als schon einmal „Scheidungsverhandlungen” anstanden, man dann aber voller Hoffnung einen neuen Anlauf für eine enge Kooperation wagte.
Was bleibt sind also nur hohe Kosten für die Kooperationsgespräche. Obwohl die jetzt ein jähes Ende gefunden habe, kamenam Dienstag Vertreter der Beratungsgesellschaft Pricewaterhouse Coopers (PWC), die den Prozess moderiert hatte, zum schon länger vereinbarten Besuch in der Mendener CDU-Fraktion.
"Heidenbluth blockiert"
Offensichtlich redete Dr. Sven Otto von PWC dort Klartext: Mendens Stadtwerke-Geschäftsführer Helmut Heidenbluth habe die Kooperationsgespräche fast von Beginn an blockiert. Gegen den Vorwurf, dass Menden nicht gut informiert worden sei, sprächen allein die mehr als 50 gemeinsamen Sitzungen.
06:12
Herr Weige, es hätte mich auch sehr gewundert, hier reelle Antworten auf meine unter 18 gestellten Fragen zu erhalten. Fakten. Die Verfechter der hier in den Foren angegebenen Standpunkte hätten diese beantworten können, aber wer in der Mendener Politik- und Zeitungslandschaft macht schon solche Fehler bzw kann es wirklich. Sie auch nicht.
Klaus Terbeck
18:20
@24:Herr Terbeck
Ich denke, dass es ECHTE nachvollziehbare Gründe nur im Bereich des Persönlichen gibt. Wirtschaftlich ist diese Haltung der Mendener nicht zu erklären. Ich hoffe sehr, dass sich das Thema nicht noch auf die Energie AG ausdehnt. Menden ist halt ein grosses Dorf. Dort ticken die Uhren anders. Vielleicht gibt es noch eine Chance ohne die jetzige Geschäftsführung. Das wird entscheidend sein.
17:56
Das Potential hat Herr Kabath in einem anderen
Forum bereits erklärt. Endlich mal ein ansprechender FPD Eintrag.
Interessanter erscheint mir, dass keiner der bisher so sehr gut aufgestellten Forumteilnehmer auf meine Fragen antwortet.
Klaus Terbeck
11:45
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11:23
@22: Sehr gute Frage. Lassen Sie uns wetten: Er wird der nächste sein, der den Rücktritt von Herrn Heidenbluth fordert. Er scheint ohnehin nur eine Marionette in diesem intigranten Politik-Konstrukt zwischen Iserlohn und Menden zu sein.
@18: Sie scheinen der erste zu sein, der nach betroffenen Miatrabeitern fragt. Sehr guter Einwand! Wie sollten eigentlich die enormen Einsparpotentiale erzielt werden? Gibt es belastbare Fakten?
10:58
Welche Rolle spielt eigentlich Bürgermeister Fleige? Von dem hört man in dieser Angelegenheit schon lange nichts mehr, obwohl er als Bürgermeister doch mal Klartext reden müsste. Schon überfodert oder gar befangen ?
19:37
@20
Wie gesagt, nicht alles was in der Zeitung steht, stimmt auch....
18:25
@energiehemer: Sie liegen falsch, es geht bei der Intensivprüfung (Due Diligence) um eine Prüfung der Kooperationspartner, also Stadtwerke Menden und Stadtwerke Iserlohn. Zusätzlich solle eine Prüfung der Energie AG erfolgen. Siehe: http://www.derwesten.de/staedte/menden/Anwalt-Aufsichtsrat-ohne-Intensiv-Pruefung-haftbar-id2557008.html
17:17
@16
Es ging wirklich nur um eine Intensivprüfung der Energie AG. Was Menden damit erreichen will ist mir schleierhaft. Die eigene Gesellschaft schwächen?
14:29
Mal zur Klärung:
Wer kann eine Abfolge der Gegebenheiten aufzählen? Wer wann was gemacht hat, wer wann wen beauftragt hat, warum jetzt plötzlich die Fragen und Vorbehalte aufkommen, Wie lange der Berater schon tätig ist, was er wirklich gekostet hat. Das wäre für eine Zeitung mit hohem Niveau angebracht. Ich kenne nur, was hier im internet angeboten wird. (Ich lese die WP nicht, da man uns die Anlieferung per Boten nicht anbieten kann, weiß also nicht, ob die es schon gebracht hat) Über welche Umsatzvolumina sprechen wir hier eigentlich? Wieviele Mitarbeiter sind betroffen und gibt es auch ECHTE nachvollziebare Gründe? Es ist ja schlimmer hier als in Kölle beim Klüngel! Anscheinend.....
Klaus Terbeck