Mit der Feuerwehr Lendringsen gefeiert

Leckeres aus der Gulaschkanone: Erbsensuppe bei der Feuerwehr Lendringsen.
Leckeres aus der Gulaschkanone: Erbsensuppe bei der Feuerwehr Lendringsen.

Lendringsen..  Bereits am Samstagabend begann am Walzweg in Lendringsen bei der Feuerwehr der Tag der offenen Tür. Die Band „Nachtprogramm“ sorgte mit Livemusik für Unterhaltung bis in den frühen Morgen.

Am Sonntag zum Frühschoppen war der Shantychor Lendringsen gekommen, um mit Liedern von der Waterkant für Feststimmung zu sorgen. „Das Wetter hat mitgespielt, so waren schon gegen Mittag fast alle Sitzplätze besetzt“, erklärte Löschzugführer Michael Schelp. Einen kleinen Wermutstropfen gab es: „Der Fanfarenzug konnte nicht auftreten, denn die Trommeln sind beim Lackierer“, bedauerte Michael Schelp. Viele Löschgruppen waren zu Gast, sogar Feuerwehrleute aus Aachen waren nach Lendringsen gekommen. „Mit denen sind wir über viele Jahre bis heute gut befreundet“, betonte der Löschgruppenführer.

Am Nachmittag gab es ein buntes Programm. Die beliebten Rundfahrten für Kinder mit dem Feuerwehrauto waren heiß begehrt. Eine Übung am Pkw, bei der gezeigt wurde, wie eine eingeklemmte Person durch die Feuerwehr technische Hilfeleistung erhielt, fand viele interessierte Zuschauer. Fachmännisch mit Schere und Spreizer konnte die Person befreit und an die Besatzung des Rettungswagens übergeben werden.

Förderverein verkauft Süßes

Für den Förderverein der Jugendfeuerwehr Menden verkauften die Leute von der Wehr Süßigkeiten. Ein riesiges Kuchenbuffet mit Gebäck und Torten, die von den Frauen der Feuerwehrleute gebacken worden waren, stand bereit. Die Kochgruppe der Feuerwehr Menden, die sonst bei Einsätzen für die Verpflegung der gesamten Feuerwehr sorgt, stand am Grill.

Die Ehrenabteilung der Feuerwehr Lendringsen sorgte mit Karl Grenda, Norbert Kämmerling, Dieter Schmale und Hans Werner Risse an der Oldtimer-Gulaschkanone für eine superleckere nach altem Originalrezept gekochte Erbsensuppe. „Das Rezept verraten wir nicht, aber wir haben 15 Kilo getrocknete Erbsen, 25 Kilo Kartoffeln und jede Menge Eisbein verarbeitet“, erklärte Feuerwehrveteran Karl Grenda. Am Sonntagmorgen um 6.30 Uhr kamen alle Zutaten zusammen mit weiterem Gemüse und Würsten in den Druckkessel. Mittags konnte dann kräftig zugelangt werden.

Essen aus der Gulaschkanone

Niemand konnte sich genau daran erinnern, wann diese Feldküche nach Menden kam. Man einigte sich mit Hilfe des ehemaligen Stadtbrandmeisters Bartmann auf einen Zeitpunkt, der zwischen 1980 und 1990 lag. „Da war die Gulaschkanone aber schon ein altes Modell“, so Norbert Kämmerling. Die Aufräumer freuten sich schon auf eine Portion Erbsensuppe zum Abschluss des Festes.