Mit 80 im Einsatz für Flüchtlinge

Menden/Berlin..  Die Mendenerin Irene Schunck hat als Würdigung ihres Einsatzes für Flüchtlinge in Berlin eine Gedenkmedaille erhalten.

Angesichts weltweiter Krisen suchen in Deutschland immer mehr Flüchtlinge Schutz und Zuflucht. Dabei sind sie neben der Betreuung hauptamtlicher Flüchtlingshelfer ganz besonders auf die Unterstützung ehrenamtlich engagierter Menschen wie Irene Schunck angewiesen. Um dieses Engagement zu ehren, fand im Auswärtigen Amt in Berlin ein Empfang zum Internationalen Tag der Migranten statt. Zu diesem wurden im Bereich der Flüchtlingsarbeit engagierte Ehrenamtliche aus dem gesamten Bundesgebiet eingeladen.

Lebensmotto „Aktiv bleiben“

Auf Vorschlag der CDU-Bundestagsabgeordneten Christel Voßbeck-Kayser war Irene Schunck aus Menden nach Berlin eingeladen worden. Mit ihrem Alter von bald 80 Jahren ist sie vor Ort sehr aktiv und kümmert sich seit zwei Jahren um die Sorgen und Nöte von Flüchtlingen in Menden – gemäß ihres Lebensmottos „Aktiv bleiben“.

Begleitet wurde Irene Schunck von Lilly Mjeki, die als gebürtige Südafrikanerin seit 2006 in Deutschland lebt und sich neben ihrer Berufstätigkeit bei den Maltesern ebenfalls für Asylbewerber einsetzt. Beide erhielten im Rahmen der Veranstaltung eine Gedenkmedaille.

„Der persönliche und menschliche Einsatz ehrenamtlich Engagierter ist heute keine Selbstverständlichkeit“, erklärte Christel Voßbeck-Kayser. Irene Schunck und Lilly Mjeki engagierten sich in besonderer Weise für Flüchtlinge und Migranten. „Gerade Frau Schunck ist mit 80 Jahren ein Beispiel für unermüdlichen Einsatz und Menschlichkeit.“

Stellvertretend für viele Engagierte

Dass sie – stellvertretend für die vielen im Flüchtlingsbereich ehrenamtlich Aktiven – nach Berlin eingeladen wurde, sei auch ein Zeichen, dass ehrenamtliches Engagement in Menden vom Bund anerkannt werde.