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Michael Henseler soll in drei Jahren das Ruder übernehmen

15.12.2010 | 20:00 Uhr
Michael Henseler soll in drei Jahren das Ruder übernehmen
Gewoge-Chef Manfred Döring präsentierte Michael Henseler, den er vor knapp 2 Jahren als Mitarbeiter anheuerte, als seinen Nachfolger. WP-Foto: privat

Lendringsen. (wp)

Nicht, dass er keinen Tatendrang mehr verspürt. Doch Manfred Döring möchte gemeinsam mit dem Aufsichtsrat die Nachfolge zeitlich vernünftig vorbereitet wissen. „Zwei Operationen im Frühjahr haben mir vor Augen geführt, wie wichtig eine frühzeitige Regelung ist. Schließlich habe ich auch schon etwas auf dem Tacho“, meint der fast 60-Jährige.

Döring löste vor vier Jahren Hans-Jürgen Fischer ab, der in den Ruhestand ging. Ursprünglich sollten andere die Nachfolge antreten. Doch zwei nacheinander von außen geholte Nachfolger kehrten nach jeweils weniger als einem Jahr Menden wieder den Rücken. So sprang der als Aufsichtsratsvorsitzender der Gewoge verbundene Döring als Übergangslösung in die Bresche. „Da wir mit externen Bewerbern in der Vergangenheit kein Glück hatten, bereiten wir nun in Ruhe eine interne Lösung vor“, erklärt er.

Döring präsentierte deshalb gestern Michael Henseler, den er vor knapp zwei Jahren als Mitarbeiter anheuerte. Der 35-jährige Dipl.-Kfm. hat das Geschäft der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft bei einer Hagener Wohnungsgenossenschaft von der Pike auf gelernt. In etwa drei Jahren soll er das Ruder vollständig übernehmen.

„Bis dahin verbleibt genügend Zeit, mich in die neue Funktion einzuarbeiten. Ich freue mich, dass mir Herr Döring mit seiner Erfahrung noch drei Jahre zur Seite steht“, betont Michael Henseler. Als Mitgeschäftsführer der Tochtergesellschaft, der Gewoge Bauträger GmbH, richtet er sein Augenmerk zunächst auf das Vermietungsgeschäft. Das will er noch kundenfreundlicher gestalten.

Manfred Döring wird als Vorstandsvorsitzender der Wohnungsgenossenschaft die Geschicke der Gewoge vorerst weiter entscheidend prägen. „Es gibt viel zu tun“, betont er, „die Gewoge bewegt sich in einem schwierigen Marktumfeld.“ Durch bestandsersetzenden Neubau bei gleichzeitiger Konsolidierung will er in Lendringsen und Menden der Gewoge ein moderneres Gesicht geben und den Mitgliedern der Genossenschaft weiteren attraktiven Wohnraum anbieten. Unter seiner Leitung gab die Gewoge elf Millionen Euro für Instandhaltung, Modernisierung und Neubau aus. Im gleichen Zeitraum stärkte die Gewoge zusätzlich ihr Eigenkapital um 13,5 Millionen Euro.

WP-Redaktion



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