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Mendener Herbst

Mendener Herbst erlebt einen Ansturm wie seit Jahren nicht mehr

22.10.2012 | 11:00 Uhr
Die Mendener Innenstadt platzte an beiden Tagen aus allen Nähten.Foto: Stefan Scherer

Menden. Um gleich mit der Tür ins Haus zu fallen: Solch einen Ansturm hat es auf den Mendener Herbst seit vielen Jahren nicht gegeben. André Dünnebacke, 2. Vorsitzender der Werbegemeinschaft, kramte im WP-Gespräch in seinen Erinnerungen und kam sogar zu dem Schluss: „So voll habe ich den Mendener Herbst noch nie erlebt.“

Während beider Tage drängten sich die Menschen in der Innenstadt und das, obwohl das Konzept verhältnismäßig simpel gestrickt ist: Einkaufen, Infostände, Essen, Trinken, drei Karussells – fertig. „Bei solch einem prächtigen Wetter, das wir an beiden Tagen hatten, reicht das vollkommen, damit sich die Innenstadt füllt und sogar Menschen von weit her kommen“, sagt Dünnebacke.

Für ihn steht fest: „Nach der Pfingstkirmes und Menden à la Carte ist der Mendener Herbst die dritte große Veranstaltung, die Auswärtige zu Scharen in die Innenstadt lockt.“ Wer sich mit den Besuchern unterhält, erfährt: Sie kommen aus Lüdenscheid, Plettenberg, Balve und sogar aus Holzwickede, um an den Ständen zu stöbern.

Für viele Mendener ist der Bummel über die Traditionsveranstaltung sowieso Pflichtprogramm. So auch für Christa und Johannes Hilje aus Oberrödinghausen. Sie waren am Morgen mit ihren E-Bikes auf eine lange Fahrradtour gestartet. Einer der Zwischenstopps: die Mendener Fußgängerzone. „Bei dem traumhaften Wetter macht es noch mehr Spaß“, sind sie sich einig, stoßen mit einem Sekt auf den gelungenen Nachmittag an und schwingen sich wieder auf ihre Fahrräder.

Dabei ist das abwechslungsreiche und ausgewogene Angebot das größte Plus des Mendener Herbstes. Auswärtige Händler ergänzen und erweitern die Palette der heimischen Geschäftsleute, dazwischen präsentieren sich etliche Mendener Vereine, und unter dem Zeltdach betreibt das St.-Vincenz-Hospital Imagewerbung. „Wir zeigen den Leuten, was bei uns möglich ist“, sagt Chefarzt Dr. Markus Berghoff. Vollnarkose, Zuckertest, Gipsanlegen – Groß und Klein konnten sich auf Herz und Nieren checken lassen. Dazwischen Kinderschminken und ein Zauberer auf Stelzen.

Machen einige Stände denn den heimischen Anbietern Konkurrenz? „Für die Standverteilung ist Daniela Werny von der Stadt Menden zuständig. Beschwerden hat es vor einigen Jahren schonmal gegeben, aber wir achten darauf, dass zwischen den überschneidenden Angeboten ausreichend Platz ist, damit unsere einheimischen Händler keine Nachteile haben.“, sagt André Dünnebacke.

Fazit aller Beteiligten: Der Mendener Herbst war an beiden Tagen eine hervorragende Werbung für die Stadt Menden, die ohne das prächtige Wetter jedoch unmöglich gewesen wäre.

Rappelvolle Innenstadt

 

 

Stefan Scherer


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