Mehr als 70 000 Euro gespendet
11.08.2009 | 19:02 Uhr 2009-08-11T19:02:00+0200Menden. Schon wieder ein sprunghafter Anstieg auf den Konten der Hilfe für die Opfer der Schützenzug-Tragödie. Immer größer wird der Kreis derjenigen, die mit ihrem persönlichen Einsatz die leidvollen Folgen in so vielen Familien mildern wollen. Der Gesamtbetrag hat jetzt 71 204 Euro erreicht.
7 500 Euro hat der Dachverband der genossenschaftlich organisierten Banken beigesteuert. Die Westdeutsche Genossenschaftszentralbank war von führenden Vertretern der Mendener Bank und Märkischen Bank um unterstützende Zeichen gebeten worden. Auch die Bausparkasse Schwäbisch Hall überwies 500 Euro nach Menden. Ebenfalls 500 Euro stellte der Stadtsportverband Menden zur Verfügung.
Thomas Schüngel, seit 30 Jahre aktiver Schütze bei Hubertus-Nord und 1. Hallenwart, nimmt wie viele seiner Kameraden dankbar zur Kenntnis, dass die Solidarität ungebrochen ist. Thomas Schüngel wird mittlerweile auch ausdrücklich von einem Arbeitgeber unterstützt, dem bewusst ist, dass zahlreiche seiner Kunden im Lahrfeld wohnen und ihrerseits Mitglieder der Bruderschaft sind.
„Rohrdienst 24” ist ein Dienstleistungsunternehmen im Bereich der Umwelttechnik und der Sanierung von Rohrleitungen mit Hauptsitz in Dortmund. In den kommenden Wochen wird ein erheblicher Teil der eingehenden Zahlungen von Kunden gespendet. Das gilt auch für Neuaufträge. Heute, Mittwochabend, findet ab 18 Uhr in der Hubertus-Nord-Halle ein offener Infoabend statt. Thomas Schüngel sagte bereits vorab gegenüber der WP: „Ich bin dankbar, dass mein Chef uns Schützen großherzig unterstützen will.” Eine Kontaktaufnahme kann unter 0173/2531885 erfolgen.
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