Märkische Bank mit stabiler Dividende

Menden/Hagen..  Mit einer „unverändert attraktiven Dividende von 5,5 Prozent“ tritt die Märkische Bank nach einem erfolgreichen Jahr 2014 vor ihre Mitglieder. Das erklärten gestern Vorstandschef Hermann Backhaus und Vorstand Achim Hahn. „Absolutes Highlight“ des Geschäftsjahres sei das Kreditwachstum von 5 Prozent gewesen, das auch über dem Durchschnittswert der rheinisch-westfälischen Genossenschaftsbanken gelegen habe. 750 Millionen Euro betrage das Kreditvolumen, „das Neugeschäft übertraf mit 166 Millionen die Rekordsumme aus 2013 nochmals deutlich“.

Das Einlagengeschäft wuchs um 1,3 Prozent. Bewusst habe die Märkische Bank indes ihre Bilanzsumme um 32 Millionen auf 1,2 Milliarden Euro reduziert. Auch das sei eine Folge der historisch niedrigen Zinsen gewesen, die positive Margen am Geldmarkt kaum zuließen: „Das lohnt sich einfach nicht mehr“, sprach Hermann Backhaus Klartext. 2015 wolle man daher auch die Beratung der Kunden zu Alternativen zum Sparbuch stärken.

Steigern konnte das Institut allerdings das Gesamtvolumen des Kundengeschäfts – um 3 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro, bei Kundeneinlagen von rund einer Milliarde. Ausgezahlt habe sich die Anpassung der Geschäftszeiten in den 20 Filialen, zu denen zehn SB-Standorte hinzukommen.

Menden mit seinen 4265 (von fast 26 000) Mitgliedern und 10 200 Kunden bezeichnete Backhaus als „wichtige Wurzel“ der Bank. Sowohl im Privatkundengeschäft (+6,5%) als auch bei den Firmenkunden habe man hier erneut zulegen können.

Am 25. Februar wird mit einem Festakt an der Poststraße an die Gründung der Volksbank Menden vor 90 Jahren erinnert.