Lückenlose Aufklärung der Tat gefordert

Kreis..  Jens Wilkens, Vorsitzender AG Migration und Vielfalt der SPD Märkischer Kreis, nimmt Stellung zum Anschlag auf Wittener Moschee.

„Früher waren es Rostock, Hoyerswerda, Solingen – heute sind es Tröglitz, Wuppertal und sogar Witten! Mit großer Bestürzung und Fassungslosigkeit haben wir die Nachricht aus Witten wahrgenommen, dass Dienstagnacht die Sultan-Ahmet-Moschee einem Brandanschlag zum Opfer gefallen ist. Nur durch glückliche Umstände sind keine Menschen dabei zu Schaden gekommen. Durch einen Zufall ist es nicht zu einer Katastrophe mit Solinger Ausmaßen gekommen. Eine über dem Gebäude wohnende Familie ist den Flammen nur nicht zum Opfer gefallen, weil das gelegte Feuer rechtzeitig erloschen ist.

Die Mitglieder der AG Migration und Vielfalt der SPD im Märkischen Kreis verurteilen auf das Schärfste den feigen Brandanschlag auf die Wittener Moschee und fordern eine lückenlose Aufklärung der Tat. Da ein fremdenfeindliches Tatmotiv nicht auszuschließen ist, fordern wir unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger dazu auf, besonders wachsam zu sein, um Minderheiten in der Mitte unserer Gesellschaft zu schützen. Wir rufen dazu auf, gerade jetzt gegen rassistische Vorurteile zu kämpfen und ein Klima der Solidarität mit allen Mitmenschen zu pflegen. Besonders in Zeiten von diffusen Ängsten breiter Gesellschaftsgruppen vor Menschen mit Migrationshintergrund ist es auch im Märkischen Kreis essenziell, Ängste abzubauen und ein friedliches und harmonisches Miteinander zu verteidigen.“