Lenzenplatz-Problem: Was wäre mit der Gartenstraße?
22.05.2007 | 06:32 Uhr 2007-05-22T06:32:10+0200Menden. Mendener Pfingstkirmes - noch drei Tage bis zum Start (ars) Die Schausteller sind da! Das Stadtbild prägen die Transportmaschinen der Karussells bereits. Die Besitzer setzen sich heute zusammen, soweit sie dem Vorstand des Schaustellerverbandes
Jahr für Jahr rechnen sie damit, dass der Lenzenplatz zum letzten Mal für die Pfingstkirmes genutzt werden kann. "Unser größter Wunsch wäre es, wenn er für die Kirmes erhalten bliebe", sagt Frank Foulon aus dem Hauptvorstand des Verbandes. "Aber wir kennen natürlich die Nöte der Städte, die hervorragend gelegene Grundstücke vermarkten müssen." Die prekäre Situation aus Sicht der Schausteller bei einem Wegfall des Lenzenplatzes will der Verband bei der Kirmesbilanz am kommenden Dienstag ansprechen. "In Zusammenarbeit mit Gertrud Schramm von der Stadtverwaltung sind wir ja bei der Werbung für die Kirmes beratend tätig", erklärt Frank Foulon. "Fällt der Lenzenplatz weg, dann müssen wir halt versuchen, mit der Stadt neue Pläne so moderat wie möglich umzusetzen."
Für den Schaustellerverband ist die bislang angebotene Kirmesmeile perfekt dimensioniert. Es mache keinen Sinn, wahllos zu vergrößern, weil es mit weiteren Standplätzen zur Verdoppelung vorhandener Angebote komme. "Der Grohe-Platz ist nicht bebauungsfähig für uns", betont Frank Fourlon zudem.
Vielleicht ist ja dieser Vorschlag für Ersatzflächen gar nicht so schlecht: "Wenn man sich die Gartenstraße ansieht, so wird man feststellen, dass sie mitunter breiter ist als die Unnaer Straße", sagt einer, der eine Vermarktung des Lenzenplatzes mitzuentscheiden hätte. CDU-Fraktionsvorsitzender Heinrich Johannes Kehnen glaubt, eine Lösung für die Schausteller parat zu haben. Denn an der Gartenstraße könne man weitere Fahrgeschäfte platzieren - erprobt wurde das vor etlichen Jahren schon einmal. Bliebe nur die Frage der Erreichbarkeit des Parkhauses. Auch ein Thema für das Kirmes-Bilanzgespräch am Dienstag?
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