Leitmecke hat die Nase vorn
30.07.2009 | 09:00 Uhr 2009-07-30T09:00:00+0200Menden. Mal schwül-heiß, mal regnerisch-kühl: Der Sommer verläuft bislang in gefühlten Zick-Zack-Temperaturen. Wie machen sich diese raschen Wechsel bei den heimischen Freibädern bemerkbar?
Vergleicht man die Besucherzahlen des Freibads Leitmecke mit denen des Naturbads Biebertal, gibt es einen eindeutigen Gewinner: die Leitmecke. Der private Betreiberverein verzeichnet weitaus mehr Besucher für die Leitmecke als die Stadt für das Naturbad Biebertal.
Seit der Saison-Eröffnung am 1. Juni haben 4197 Gäste das Naturbad im Biebertal besucht. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum waren es noch 5306 Besucher. „Das liegt am schlechteren Wetter”, erläutert Georg Pesch, Bäderbetriebsleiter der Stadt Menden. Denn das Wasser im Bieberbad werde bei kühlen Temperaturen nicht so stark aufgeheizt wie in der Leitmecke. Hinzu komme, dass es aufgrund der kürzeren Öffnungszeiten keine Frühschwimmer gebe.
Die Leitmecke war seit dem 1. Mai dieses Jahres Ziel von 23 596 Besuchern. Damit ist die Besucherzahl der kompletten Saison 2007 (24 098 Schwimmer) schon jetzt fast erreicht. Auch wenn man den Zeitraum vom Beginn der Ferienzeit am 26. Juni bis zur Mitte dieser Woche vergleicht, bestätigt sich der positve Trend: 2008 waren es in diesem Zeitraum 13 532 Besucher, in diesem Jahr bereits 13 955.
Der Betreiberverein freut sich über die sehr gute Resonanz. Kleiner Wermutstropfen ist allerdings der Vandalismus, von dem die Leitmecke derzeit verstärkt betroffen ist. Wie Sonja Henze, 2. Vorsitzende des Betreibervereins Leitmecke, berichtet, werfen ungebetene Gäste nachts Bänke und Stühle ins Wasser: „Wenn dabei die Folie beschädigt würde, wäre das für uns das Aus.” Die engagierten Ehrenamtlichen bitten deshalb mögliche Zeugen, bei verdächtigen Vorfällen außerhalb der Bad-Öffnungszeiten die Polizei zu alarmieren.
10:30
Unser Kompetenz steckt halt nicht im Stadtrat... Sie wird da blockiert...
13:03
Herzlichen Glückwunsch!
Engagierte Bürger schaffen eben mehr als die Mendener Politik. Was wäre bloß ohne euch gewesen?
Weiter so.