Leckeres Grün wächst überall am Wegesrand

Fröndenberg..  Der Frühling ist da, die Natur blüht auf – und im Ostbürener Wald lassen sich schon jetzt viele kleine Schätze am Wegesrand entdecken.

Überall wachsen Blüten für den Salat, Blätter für den Tee, allerlei Kräuter für die Naturapotheke und vieles mehr: Was sich aus der Natur alles verwenden lässt, erklärt Diplomkräuterfachfrau Christa Schubert bei einer Kräuterführung durch den Ostbürener Wald am Samstag, 23. Mai.

Tour dauert zwei Stunden

Gemeinsam mit dem Naturschutzbund Fröndenberg und Ostbürens Ortsheimatpfleger lädt Christa Schubert alle Interessierten zu einer Kräuterwanderung ein. Auf der etwa zwei Kilometer langen Strecke stellt Christa Schubert die heimischen Wildkräuter und ihre Verwendung vor. Rund zwei Stunden dauert die Tour, bei der auf die Teilnehmer viele Expertentipps zum Identifizieren, Sammeln und Zubereiten von Kräutern warten. „Das Sammeln von Kräutern muss man nicht als Arbeit betrachten, sondern als eine Sache für die Seele“, erklärt Christa Schubert. Diese „seelische Sache“ suchen immer mehr Menschen, die wissen wollen, was die Pflanzen in ihrer Umgebung bewirken.

Der Ostbürener Ortsheimatpfleger wird die Wanderung auch nutzen, um den Teilnehmern Außergewöhnliches in Ostbürens Natur zu präsentieren. Beispielsweise die Schledden, Bachläufe, die aufgrund ihrer geologischen Konstellation streckenweise im Boden verschwinden, um an anderer Stelle wieder aufzutauchen. Oder wie sich die Ostbürener Dorfbewohner im Mittelalter mittels der im Wald befindlichen Landwehr wehren mussten.

Festes Schuhwerk

Festes Schuhwerk ist ratsam und ein Fotoapparat sollte nicht fehlen, denn es gibt viele seltene und schöne Motive zu fotografieren. Die Veranstaltung ist kostenfrei.